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Im Vorfeld der Vertragsstaatenkonferenz zum Biodiversitätabkommen (CBD) konferieren bereits 132 teilnehmende Nationen im brasilianischen Curitiba über ein UN-Protokoll zur biologischen Sicherheit. Verhandelt wird über Standards zur Kennzeichnung genetisch veränderter Organismen (GVO). Nur die eindeutige Kennzeichnung von GVOs kann verhindern, dass sie sich mit gentechnikfreien Organismen mischen. Neuseeland zeigt sich noch unwillig, der Kennzeichnung zuzustimmen.

{image_r}Auf der achten CBD werden Regierungsvertretungen aus aller Welt darüber beraten, wie sich der weltweite Rückgang der Artenvielfalt wirksam aufhalten lässt. Tier- und Planzenarten werden heute in einem erschreckenden Tempo ausgerottet. Derzeit ist die Aussterberate auf einem tausendmal höheren Niveau als vor Erscheinen der Menschheit auf der Erde. Im Jahre 2050 wird sie sich vermutlich sogar auf ein zehntausendfaches Niveau eingependelt haben.

Die Politiker müssen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen auf der ganzen Welt verhindern. Andernfalls werden künftigen Generationen die ökonomischem, sozialen und kulturellen Vorteile eines gesunden Planeten versagt bleiben, sagt Paulo Adario von Greenpeace Brasilien.

(Autor: Benjamin Borgerding)

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