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Als Orientierungshilfe dient den Konferenzteilnehmern dabei die Flächen der Schutzgebiete an Land mit rund 12,7 Prozent. Um eine wirkliche Erholung der der Meere herbei zu führen, müssten nach Aussagen von Fachleuten allerdings 20 bis 30 Prozent der Ozeane streng geschützt werden.

Mit einer Art Fahrplan für die Zukunft soll der im Zehn-Jahres-Rhythmus stattfindende Weltkongress am Mittwoch in der südafrikanischen Hafenstadt Durban zu Ende gehen. Das Durban-Abkommen wird Regierungen Richtlinien für die Erhaltung und weitere Entwicklung von Schutzgebieten an die Hand geben. Greenpeace rief die Delegierten kurz vor dem Ende des Treffens dazu auf, die Gegelegenheit zu nutzen und ein starkes Signal auszusenden - besonders an die im nächsten Jahr veranstaltete Zusammenkunft im Rahmen der Konvention für Artenvielfalt (CBD).

Der dramatische Verlust von intakten Wäldern und Fischbeständen führt dazu, dass auf die Menschen nicht nur eine ökologische Krise, sondern auch ein soziales Desaster sowie wirtschaftlicher Rückgang zukommt, unterstrich Christoph Thies, Waldexperte von Greenpeace. Jedes Jahr entstehen durch das Verschwinden der natürlchen Ökosysteme Kosten in Höhe von 250 Milliarden Euro. Notwendig seien verbindliche Zielvorgaben, ein genauer Zeitrahmen sowie die Verteilung von Zuständikeiten und Verantwortungen, damit bis 2010 ein globales Netzwerk von Schutzgebieten entstehe. Es sollte die letzten noch unberührten Land- und Seegebiete einschließen. Dabei müssen die Rechte der indigenen Bevölkerung respektiert werden.

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