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Meeresforscher bezeichnen die Korallenriffe auf dem Grund des Atlantischen Ozeans als beeindruckend. In einer Tiefe von 500 bis 1.200 Metern entfalten sich Öko-Systeme, die in ihrer Artenvielfalt mit tropischen Korallenriffen wie dem australischen Great Barrier Reef wetteifern können. Manche fußen auf bis zu 300 Meter hohen Hügeln, die sich in Millionen von Jahren aus den festen Überresten abgestorbener Korallen gebildet haben.

Die Unterwasser-Wunderwelt der Korallenriffe ist im Laufe einer mehrjährigen Studie erforscht und kartografiert worden. Das Gebiet umfasst rund 400.000 Quadratkilometer - das Zehnfache der irischen Landfläche. Laut Dr. Anthony Grehan, dem Leiter der Irish Coral Task Force, haben die Forscher bislang mehr als 1.300 verschiedene Tier- und Pflanzenarten verzeichnet.

Doch das Artenparadies ist durch die Grundschleppnetz-Fischerei zunehmend gefährdet. Darauf weist auch Greenpeace-Meeresbiologin Andrea Cederquist hin. Sie begrüßt zwar die Schutzpläne der irischen Regierung. Es komme aber jetzt darauf an, klar zu definieren, was unter Schutz stellen bedeute. Die Artenvielfalt dieser reichen Öko-Systeme kann nur geschützt werden, sagt Cederquist, wenn die Grundschleppnetz-Fischerei auf hoher See grundsätzlich verboten wird. (sit)

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