Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Das ist eine gute Entscheidung und fast schon ein Sieg über die Interessen der Walfänger, kommentierte Greenpeace-Walexperte Thilo Maack. Die massiven Proteste haben gewirkt. Von dieser Entscheidung kann die isländische Bevölkerung nur profitieren.

Greenpeace hat weltweit mehr als 50.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die an einem Urlaub in Island interessiert sind, vorausgesetzt das Land stellt seinen Walfang ein. Der Tourismus ist in den letzten Jahren zu einer der Haupteinnahmequellen Islands geworden. Jährlich kommen 72.000 Urlauber zur Walbeobachtung. Der isländischen Wirtschaft bringt das rund zwölf Millionen Euro. Am kommerziellen Walfang verdient Island höchstens drei Millionen Euro. Der Markt für Walfleisch ist klein und sinkt weiter. Aus dem letzten Fang - 36 Minkewalen - ist immer noch ein reichlicher Vorrat übrig.

Dieser Fall zeigt, dass nach vernünftigem Abwägen keine Gründe mehr für den Walfang sprechen. Greenpeace wird daher weiter gegen den isländischen Walfang vorgehen, bis das endgültige Aus für die Schlachterei feststeht, so Thilo Maack. Vom 19. bis 22. Juli 2004 findet das diesjährige Treffen der Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Italien statt. Greenpeace wird sich vor Ort weiter für den Walschutz einsetzen.

Mehr zum Thema

Zwei Zügelpinguine in der Antarktis

Naturparadies Antarktis

  • 07.01.2022

Die Antarktis ist ein extremer Lebensraum mit einzigartiger Flora und Fauna. Greenpeace untersucht auf einer neuen Expedition die Folgen der Klimakrise und schützenswerte Lebewesen am Meeresgrund.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Greenpeace-Aktion in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 10.12.2021

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Adeliepinguine in der Antarktis

Hängepartie fürs ewige Eis

  • 29.10.2021

Die Antarktis-Kommission CCAMLR versagt wieder beim Antarktis-Schutz.

mehr erfahren
"Prestige" oil spill

Verschmutzung

  • 06.10.2021

Die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa zwölf Milliarden Menschen ansteigen. Damit Landwirtschaft und Industrie sie ausreichend versorgen können, wird sich der Druck auf Küstengebiete erhöhen.

mehr erfahren

Kein Goldrausch im Ozean!

  • 16.05.2021

Erste Pilotversuche zum Abbau von Manganknollen im Ozean sind abgeschlossen. Doch Tiefseebergbau ist eine massive Bedrohung für unsere Ozeane.

mehr erfahren
Schwarzer Raucher im Pazifik

Tiefsee in Gefahr

  • 14.05.2021

In den Tiefen der Ozeane verbirgt sich ein einzigartiger Lebensraum, den wir gerade erst zu verstehen beginnen. Doch westliche Firmen drängen auf die Ausbeutung dortiger Rohstoffe.

mehr erfahren