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Paraná ist der zweitgrößte Sojaproduzent Brasiliens. Als Präsident Lula im vergangenen Jahr das Anbauverbot für Gen-Soja vorübergehend aufhob, verweigerte die Regierung des Bundesstaates die Gefolgschaft und erklärte Paraná zur gentechnikfreien Zone. Paranagua ist der einzige brasilianische Hafen, der strenge Maßnahmen ergriffen hat, um seine Sojaexporte frei von Kontaminationen zu halten.

Der ökonomische Vorteil, einer von wenigen Großlieferanten genfreier Soja zu sein, könnte verloren gehen, wenn Kontaminierungen nicht verhindert werden, sagte Greenpeace-Expertin Gabriela Vuolo an Bord der Arctic Sunrise, die in der Nähe des Gen-Frachters vor Anker gegangen ist. Sie forderte die Verantwortlichen auf sicherzustellen, dass Brasiliens gentechnikfreie Sojaexporte nicht gefährdet werden.

An der Ankerkette der Global Wind wechseln sich Greenpeacer aus verschiedenen Ländern ab. Den Anfang hat ein argentinischer Aktivist gemacht. Die zweite "Schicht" übernahm nach rund vier Stunden ein Greenpeacer aus Brasilien. Der Umgangston zwischen der Crew des Gen-Frachters und den Greenpeacern sei, so hörten wir, trotz eindeutig unterschiedlicher Ziele höflich und zuvorkommend.

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