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Logo der Konferenz zu Gen-Saaten
© Nicole Krohn/Greenpeace

Das unterschätzte Risiko - eine Konferenz in Frankfurt a.M.

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

 

Mit Schrotschuss ins Genom

Eine wesentliche Ursache für die vielen Unwägbarkeiten sind die von der Gen-Industrie immer noch verwendeten Schrotschussverfahren, bei denen nicht kontrolliert werden kann, wo die Gene im Erbgut landen und welche Effekte sie tatsächlich auslösen. Die Gen-Regulation in den Zellen und die Wechselwirkungen der Pflanzen mit der Umwelt sind wesentlich komplexer, als bis vor kurzem angenommen. Eine ausreichende Risikobewertung von Gen-Saaten ist faktisch unmöglich.

Die Grundannahmen der Wissenschaft sind überholt

Vor diesem Hintergrund ist eine grundlegende Neubewertung der Risikotechnologie Gentechnik unumgänglich. Greenpeace will weitere Diskussionen in Wissenschaft und Forschung anstoßen, die bisherigen Grundannahmen ins Wanken bringen und zu einer nachhaltigen Innovation in der Pflanzenzucht beitragen.

Internationale Konferenz in Frankfurt a.M.

Am 1. Dezember 2005 veranstaltete Greenpeace und das Öko-Institut e.V. Freiburg eine internationale Konferenz, auf der aktuelle Forschungsergebnisse zur wissenschaftlichen Bewertung von Gen-Saaten vorgestellt wurden. Im Vorfeld der Tagung wurden unter Mitwirkung des Blauen-Instituts (Schweiz) Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern befragt. Die Ergebnisse sind in einem Reader zusammengefasst. Viele der befragten Experten nahmen an der Konferenz teil.

Der Reader zur Konferenz steht Ihnen in deutscher und englischer Fassung als PDF-Dokument zur Verfügung. Den Abschlussbericht in Englisch finden Sie ebenfalls als PDF Dokument auf dieser Seite.

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