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Greenpeace-Aktivisten hängen Banner "Rio +10 = 2. Chance" an Jesus-Statue auf dem Zuckerhut in Rio de Janeiro, 2002.
Greenpeace/Marcio Pena

... und was Greenpeace dazu sagt

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Der zwei Tage zuvor vom südafrikanischen Verhandlungsleiter eingebrachte Entwurf wurde in letzter Minute noch einmal grundlegend überarbeitet. Zuvor war das zweite und wichtigere Dokument verabschiedet worden: der "Plan zur Umsetzung". Während die politische Erklärung auf vier Seiten in schönen Worten ein unverbindliches Bekenntnis zu Nachhaltigen Entwicklung enthält, ist der "Plan zur Umsetzung" mit gut 55 Seiten das Dokument, das Ziele und Maßnahmen für die Weltgemeinschaft enthält und an dem der Gipfel gemessen wird.

Greenpeace hat den Plan anhand ausgewählter Themen analysiert und kommt zu dem Schluss: Das Dokument enthält an einzelnen Stellen brauchbare Ansätze, bleibt aber insgesamt viel zu schwach. Vor allen Dingen wurde es an vielen entscheidenden Stellen versäumt, klare Ziele festzuschreiben. Gemessen an den vielfältigen sozialen und ökologischen Problemen, die dringend gelöst werden müssen, und an den Erwartungen an eine derartige Mammut-Veranstaltung, können die Resultate des Gipfels leider nur als mangelhaft bewertet werden.

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