Skip to main content
Jetzt spenden
Das Wort „Peace“ bildeten in der vergangenen Nacht die erleuchteten Fenster der Hamburger Greenpeace-Zentrale
Daniel Müller/Greenpeace

Greenpeace erinnert an Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren

(c) Sonja Och/Greenpeace

Frieden liegt in der Luft – oder besser gesagt, er erstrahlt vom Greenpeace-Gebäude in der Hamburger HafenCity. In Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren bilden die erleuchteten Fenster der Hamburger Zentrale das Wort „Peace“.

Der 8. Mai 1945 markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und des Terrors, den das nationalsozialistische Deutschland über Europa und seine Grenzen hinaus gebracht hat. „Der heutige Tag ist auch eine Mahnung für die Gegenwart“, sagt Greenpeace-Abrüstungsexperte Alexander Lurz. „Deutschland ist längst nicht die europäische Friedensmacht, die es aufgrund seiner historischen Verantwortung sein sollte. Durch Rüstungsexporte an Diktaturen und in Kriegsgebiete hält Deutschland die Kriege von heute am Leben und bereitet den Boden für die Kriege von morgen“,

Gegen Rüstungsexporte und Militarisierung sprechen sich auch Greenpeace-Ehrenamtliche aus. In der Woche um den 8. Mai haben sie gebastelt und gemalt, um sich auch in Zeiten von Corona für den Frieden einzusetzen. 

Ein Leben in Frieden sollte für alle Menschen auf der Welt möglich sein. Doch als viertgrößter Waffenexporteur weltweit hält Deutschland aktuelle Kriege wie den Jemenkrieg am Leben. Greenpeace fordert deswegen ein Rüstungsexportverbot in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete.

„Wir brauchen ein neues Verständnis von Sicherheit“, so Lurz.Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir tatsächliche globale Bedrohungen wie Pandemien und die globale Erwärmung nur solidarisch lösen können. Den heutigen Tag sollte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer deshalb zum Anlass nehmen, die geplanten Militärausgaben drastisch zu reduzieren. Stattdessen sollten diese Steuergelder in eine grüne Wirtschaft, Gesundheitsschutz und zivile Krisenprävention investiert werden.“

Greenpeace setzt sich ein für das friedliche Lösen von Konflikten, die Erhaltung demokratischer Rechte, ein Verbot von Rüstungsexporten in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete sowie weltweite atomare Abrüstung und Umweltschutz.

Mehr zum Thema

Deforestation for Farming and Agriculture in Chaco Province, Argentina

Handel auf Kosten der Umwelt

  • 11.05.2022

Handelsabkommen setzen wirtschaftliche Interessen über die von Umweltschutz. Nachhaltigkeitsbewertungen sollen das verbessern, doch eine aktuelle Greenpeace-Studie übt Kritik am aktuellen Modell.

mehr erfahren
"NOT FOR SALE” Banner auf einem Plakat  mit der Weltkugel zur Klimaschutzkonferenz 2021 in Glasgow

Rückblick und Ausblick

  • 17.11.2021

Die Klimakonferenz in Glasgow ist zu Ende. Ob sie eine neue Dynamik entwickelt, wird auch die kommende Bundesregierung zeigen.

mehr erfahren
Probenahme auf einem Spielplatz

Auf den zweiten Blick

  • 28.09.2021

Welchen Schadstoffen ist die Bevölkerung nach der Explosion in Leverkusen ausgesetzt? Nach Greenpeace-Analysen kommt die Entwarnung durch das Landesumweltamt verfrüht.

mehr erfahren
Eisbuchstaben mit "Zukunft" schmelzen vor der EZB

Klimakrise gefährdet Preise

  • 15.09.2021

Extremwetter kosten und belasten so die Preisstabilität im Euro-Raum. Eine Greenpeace-Studie zeigt, was die EZB tun sollte, um trotz Klimakrise ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

mehr erfahren
Gianna Martini, Greenpeace-Kampagnerin

Zukunft wählen wir zusammen

  • 20.07.2021

Greenpeace will mit „Vote4me“ die Generationen ins Gespräch bringen. Im Interview erklärt Soziologin Gianna Martini, wie man mit Zuhören das Klima rettet.  

mehr erfahren
Demonstration in Berlin for Germany to Join the UN Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons

Nukleare Abrüstung jetzt!

  • 05.07.2021

2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft getreten. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, diesen Meilenstein des Völkerrechts zu unterzeichnen. 

mehr erfahren