Tiefe Abgründe
Deutschlands Verwicklung in den Tiefseebergbau im Roten Meer
- Ein Artikel von Anna Saito & Wiebke Denkena
- Recherche
Seit 2022 fordert die Bundesregierung offiziell eine „vorsorgliche Pause“ für den Tiefseebergbau. Hinter den Kulissen schmieden deutsche Konzerne jedoch Allianzen in Saudi-Arabien, um Rohstoffe aus dem Roten Meer zu gewinnen – teilweise mit Hilfe von Technologie, die durch deutsche Steuergelder finanziert wurde.
Diese zweiteilige Greenpeace-Recherche deckt die Widersprüche zwischen der öffentlichen Haltung der Regierung und ihrer Vergabe von Fördermitteln auf. Dies ist Teil Zwei, der die Tiefseebergbaupläne eines deutsch-saudischen Firmennetzwerks im Roten Meer beleuchtet. Um mehr über die Vergabe von Fördermitteln für Forschungsprojekte mit Bezug zum Tiefseebergbau zu erfahren, gelangen Sie hier zu Teil Eins.
Diese Recherche in Kürze
Was haben wir herausgefunden?
Laut den Plänen einer Allianz deutscher und saudischer Unternehmen soll deutsche Ingenieurstechnik, die teilweise durch öffentliche Mittel finanziert wurde, beim Tiefseebergbau im Roten Meer zum Einsatz kommen.
Warum ist das wichtig?
Die Tiefsee ist ein einzigartiger Lebensraum mit einer außergewöhnlichen biologischen Vielfalt und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung unseres Klimas. Der Tiefseebergbau ist höchst umstritten, da er erhebliche und potenziell unumkehrbare Risiken für die Meeresumwelt und die Lebensräume vieler Tierarten birgt, die sich über Jahrmillionen hinweg entwickelt haben.
Wie haben wir recherchiert?
Wir haben Unternehmensregister und Webarchive durchsucht, Anträge nach dem Informationsfreiheits- und Umweltinformationsgesetz gestellt, sowie interne Dokumente ausgewertet. So konnten wir das deutsch-saudische Firmengeflecht aufspüren, das den Tiefseebergbau im Roten Meer vorantreibt.
Während alle Welt auf die kontroversen Verhandlungen zum Tiefseebergbau in internationalen Gewässern blickt, schmiedet eine stille Allianz deutscher Unternehmen dort Partnerschaften für den Tiefseebergbau, wo bislang nur wenige hinschauen: im Roten Meer. Sie gründen neue Unternehmen, gemeinsam mit einflussreichen saudischen Akteuren, um so Finanzmittel und Unterstützung für den Tiefseebergbau im Roten Meer zu mobilisieren.
Ein Blick auf „Atlantis II Deep“ hilft, die Hintergründe dieses weitgehend unbeachteten Wettlaufs um den Meeresbodenbergbau in der Region zu verstehen [a]. Am Grund dieser 60 Quadratkilometer großen Tiefseesenke mit einer relativ geringen Wassertiefe zwischen 1.900 und 2.200 Metern befindet sich ein komplex geschichteter Salzsee. Unter der Salzlauge wurden durch hydrothermale Prozesse Schlammablagerungen ausgefällt, die außergewöhnlich hohe Konzentrationen von Metallen wie Zink, Kupfer, Silber und Gold enthalten. [b]. Diese Ablagerungen bilden die bisher größte bekannte polymetallische sedimentär-exhalative (SEDEX-) Lagerstätte ihrer Art [a] [e]. Fachleute stufen sie als die bedeutendste Lagerstätte von industriellem Interesse im Roten Meer ein [c].
Das deutsche Interesse an der Region besteht nicht erst seit Neustem: Bereits in den 1970er-Jahren führten die deutschen Unternehmen Preussag AG und Metallgesellschaft AG mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung die ersten Explorationsprojekte im Roten Meer durch [d]. Aufgrund der vielversprechenden Ergebnisse beauftragten das Königreich Saudi-Arabien und die Republik Sudan, die das zwischen ihren Hoheitsgewässern gelegene Gebiet gemeinsam verwalten, die Preussag AG mit weiteren Explorationsarbeiten im Rahmen der MESEDA-Kampagne [a] [d].
In den 1970er und 1980er Jahren kam es erstmals zur Förderung metallhaltiger Schlamme aus dem Roten Meer. Im Rahmen eines Abbautests wurden aus Atlantis II Deep mithilfe eines Bohrrohrs und eines Saugkopfs über 600 Sedimentkernproben entnommen [e] [f] [g]. Begleitend wurde eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt, die damit die weltweit erste ihrer Art war [a]. Die Beteiligung der deutschen Industrie an der Tiefsee-Exploration trug entscheidend zur Entwicklung neuer Technologien zur Probenahme bei, darunter der von Preussag entwickelte Kastengreifer zur Entnahme metallhaltiger Schlämme [d]. Aufgrund der sinkenden Erzpreise wurde die Kampagne jedoch letztlich eingestellt [a].
Wie unsere Recherchen zeigen, arbeiten einige der Akteure, die bereits an den ersten Preussag-Missionen beteiligt waren, heute erneut an Konzeptstudien und Finanzmittelwerbung mit dem Ziel, einen neuen Anlauf für den Abbau in Atlantis II Deep zu starten. Einer dieser Akteure ist Zohair Nawab, der die Preussag-Missionen seinerzeit als stellvertretender Generalsekretär der Gemeinsamen Saudi-Sudanesischen Kommission für das Rote Meer begleitete [g] und später als Staatssekretär im saudischen Ministerium für Erdöl und Bodenschätze tätig war [h]. Abdallah Dabbagh, der als Dekan der King Fahd University of Petroleum and Minerals an den begleitenden Forschungsarbeiten beteiligt war, gründete später das saudische Bergbauunternehmen Ma’aden und gehörte dem Vorstand des staatlich kontrollierten Energieunternehmens Saudi Aramco an [aa]. Ebenfalls am Comeback im Roten Meer beteiligt ist Johannes Post, bis 1990 Projektkoordinator bei Preussag Marine Technology und anschließend über 30 Jahre lang Chef der Hydromod Service GmbH, eines kleinen Unternehmens, das vor seiner Abwicklung im Jahr 2026 wissenschaftliche und technische Dienstleistungen in den Bereichen Meeres- und Umweltforschung und -technik erbrachte [i] [j].
Alte Träume, neues Geld
Das neu erwachte Interesse an den Mineralvorkommen im Roten Meer fällt in eine Phase wachsender politischer Unterstützung für die bergbauliche Exploration im Rahmen der saudischen Strategie „Vision 2030“. Da das Königreich danach strebt, seine Wirtschaft zu diversifizieren, haben Rohstoffgewinnung und Bergbau zentrale Bedeutung für die staatliche Entwicklungsagenda erlangt [k]. Die Vergabe von Explorationslizenzen für den terrestrischen Bergbau hat deutlich zugenommen und brachte allein im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von über 140 Millionen US-Dollar ein [l]. Gleichzeitig baut Saudi-Arabien seine Kapazitäten in den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen der Rohstoffverarbeitung aus, mit dem Ziel, sich zu einem weltweit führenden Standort für die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe zu entwickeln [l].
Doch Profitinteresse und politischer Gestaltungsdrang sind nur eine Facette. Auch aus rechtlicher Sicht ist das Rote Meer von besonderem Interesse. Im Gegensatz zu internationalen Gewässern, in denen der Tiefseebergbau aufgrund vehementer umweltpolitischer Debatten innerhalb der Internationalen Meeresbodenbehörde weiterhin blockiert ist, bietet das Rote Meer eine souveräne Alternative mit deutlich geringeren rechtlichen Hürden. Denn nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS) handelt es sich beim Roten Meer um ein Nebenmeer, in dem die Anrainerstaaten Hoheitsrechte über ihre jeweiligen Meereszonen ausüben und bei der Wahrnehmung dieser Rechte miteinander zusammenarbeiten sollen [m] [n]. Ungeachtet dessen gelten die Verpflichtungen aus dem UNCLOS zur Verhinderung von Schäden an der Meeresumwelt auch in den nationalen Gewässern uneingeschränkt weiter. [bq]
Atlantis II Deep liegt im Gebiet zwischen dem Königreich Saudi-Arabien und der Republik Sudan [a]. 1974 unterzeichneten Saudi-Arabien und Sudan ein Abkommen zur Abgrenzung ihrer jeweiligen ausschließlichen Meeresbodenzonen. Dabei wurde der Meeresboden in Tiefen über 1.000 Meter vor ihren jeweiligen Küsten als gemeinsame Wirtschaftszone ausgewiesen [f] [o]. Zur Verwaltung und Erkundung dieses gemeinsamen Gebiets und um den Abbau der Sedimentvorkommen zu regeln wurde die Gemeinsame Saudi-Sudanesische Kommission für das Rote Meer eingerichtet [c]. Explorations- und Abbaulizenzen werden gemeinsam von den zuständigen Ministerien beider Staaten vergeben [p].
Deutsch-saudisches Netzwerk von Firmen und Personen
Jahrzehnte nach dem Ende der Preussag-Missionen wird die Vision eines Abbaus im Atlantis II Deep durch ein ungewöhnliches Bündnis wiederbelebt, das nach eigenen Angaben Abbaulizenzen bei der Gemeinsamen Saudi-Sudanesischen Kommission für das Rote Meer beantragt hat [q] [r]. Um die drei Veteranen der Explorationen aus den 1970er-Jahren – Zohair Nawab, Abdallah Dabbagh und Johannes Post – hat sich ein Netzwerk deutscher Technologieanbieter und weiterer saudischer Interessenten gebildet.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das deutsche Unternehmen Bauer AG und sein Joint Venture SMS Seabed Mineral Services GmbH: Sie planen, die Bergbautechnologie für das Vorhaben bereitzustellen. Ein Geschäftsbereich der Tochtergesellschaft Bauer Maschinen GmbH unter der Leitung von Leonhard Weixler arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung von Technologien für den Abbau von Massivsulfidvorkommen am Meeresboden im Indischen Ozean [br] [bs] [bt] [bu], wo Deutschland über ein ISA-Explorationsgebiet verfügt [bv]. Wie unsere Recherche „Doppeltes Spiel beim Tiefseebergbau: Deutschland fordert vorsorgliche Pause und investiert gleichzeitig Millionen“ zeigt, erhielt Bauer öffentliche Fördermittel, um diese Technologie für den Einsatz in der Tiefsee weiterzuentwickeln. Dieselbe Technologie wird nun offenbar auch für den Abbau im Roten Meer vermarktet [aj] [ak]. Die Bauer AG äußerte sich hierzu auf Anfrage nicht.
Eine weitere zentrale Rolle spielt Heiko Felderhoff, der mehrere Unternehmen im Bereich Offshore-Dienstleistungen und Flottenmanagement führt [ae], darunter HF Offshore, das nach eigenen Angaben „ein breites Spektrum maritimer Dienstleistungen in den Bereichen Seetransport, Installation, Rückbau, Bergung und Tiefseetechnologien mit Standorten in Mexiko, Deutschland und Singapur“ anbietet [s]. HF Offshore ist weltweit tätig und betreibt eine Flotte verschiedener spezialisierter Offshore-Schiffe zur Unterstützung von Energiedienstleistern und Offshore-Projekten [t]. Zur Flotte gehört unter anderem der Schwergutfrachter „Mexican Giant“, der laut einer Broschüre der Lobbygruppe DeepSea Mining Alliance für Einsätze im Tiefseebergbau geeignet ist [t] [u] [bg].
In einer Broschüre der Lobbygruppe DeepSea Mining Alliance wird die Mexican Giant, die damals noch den Namen Blue Giant trug, als "Explorationsschiff" bezeichnet und u.A. neben der Frästechnologie von Bauer aufgeführt. Auf der Webseite von Marine Mining Company steht, dass das Schiff Bohrungen, hydrographische Messungen und Umweltstudien ermögliche [aj].
Als Geschäftsführer beziehungsweise Vorstandsmitglieder des deutschen Lobbyverbands DeepSea Mining Alliance setzen sich Johannes Post (ehemals Hydromod), Leonhard Weixler (Bauer Maschinen) und Heiko Felderhoff (HF Offshore) seit der Gründung des Verbands im Jahr 2014 für Pilotprojekte im Tiefseebergbau in verschiedenen Regionen der Welt ein [v] [w] [y]. In Saudi-Arabien scheinen ihre Bemühungen nun Früchte zu tragen. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre haben sie enge Beziehungen zu saudischen Akteuren aufgebaut, mit denen sie nun die nötigen Voraussetzungen schaffen, um sich für mögliche Tiefseebergbauaktivitäten im Roten Meer in Stellung zu bringen.
Unseren Recherchen zufolge arbeiten diese Akteure an wissenschaftlichen Untersuchungen, erstellen gemeinsam mit den zuständigen Ministerien Konzeptstudien, bemühen sich um die erforderlichen Explorationslizenzen und versuchen, Finanzmittel einzuwerben. Zur Umsetzung ihrer Pläne haben sie eine Reihe neuer Unternehmen gegründet. Im Zentrum dieses Netzwerks steht die deutsche Atlantis Blu Mining GmbH, an der deutsche Industrievertreter und saudische Akteure beteiligt sind und deren erklärter Unternehmenszweck in der Vorbereitung und Umsetzung kommerzieller Tiefseebergbauprojekte besteht [af]. Zu den Gesellschaftern zählt neben Zohair Nawab, Johannes Post und Leonhard Weixler auch der Unternehmer Suleiman Abdeljawad, der Mehrheitsgesellschafter der Atlantis Blu Mining GmbH ist und mittlerweile noch weitere saudische Unternehmen mitgegründet hat, die den Tiefseebergbau im Roten Meer vorantreiben sollen [za] [zb] [ab]. Zweitgrößte Gesellschafterin mit einem Anteil von 25 Prozent ist die singapurische HF Invest Pte Ltd [zb], die von Heiko Felderhoff (co-)geleitet wird [ac]. Die übrigen Anteile halten Abdallah Dabbagh [za] [zb] und Frank Wagner. Wagner ist Geschäftsführer der Atlantis Blu Mining GmbH [af] und zugleich Leiter der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Global Engineering Consultancy [aga], einer international tätigen Engineering-Consulting-Firma, bei der auch Suleiman Abdeljawad tätig ist [ag].
Unsere interaktive Netzwerkgrafik veranschaulicht die vielfältigen Verbindungen zwischen deutschen und saudischen Unternehmen und Akteuren
Verschiedene Akteure, verschiedene Rollen
Wie aus einer Broschüre eines der beteiligten Unternehmen hervorgeht, gehört die deutsche Atlantis Blu Mining GmbH zur sogenannten ABM Group [ah]. Die ABM Group – „ABM“ steht hier vermutlich für „Atlantis Blu Mining“ – umfasst mehrere Organisationseinheiten, die offenbar unterschiedliche Funktionen im übergeordneten Projekt übernehmen, Tiefseebergbauvorhaben im Roten Meer zu entwickeln. Nach eigenen Angaben verfügt die Unternehmensgruppe über ein Investitionsbudget von 30 Milliarden Dollar (Währung nicht angegeben) zur Förderung der lokalen Industrialisierung [ai].
An der Basis der Organisationsstruktur der Unternehmensgruppe steht die deutsche Atlantis Blu Mining GmbH, die als „Technology Holder“ sowie als Inhaberin der Patente und geistigen Eigentumsrechte („Patent and IP Owner“) ausgewiesen ist [ah]. Neben der Atlantis Blu Mining GmbH wurde die in Saudi-Arabien ansässige Marine Mining Company gegründet. Der Broschüre zufolge soll sie als operative Einheit für die Tiefseeexploration und den Tiefseebergbau fungieren sowie die entsprechenden Unterwasserbergbau-Lizenzen halten [ah]. Auf ihrer Website wirbt die Marine Mining Company offen damit, „führende Lösungen für Offshore-Tiefseebergbau-Aktivitäten in Saudi-Arabien“ bereitzustellen [aj].
Ein weiteres in Saudi-Arabien ansässiges Unternehmen ist die United Sands Development & Investment Company [az], die als zentrale Plattform für Innovation und Kommerzialisierung der ABM Group dient [ah]. Nach eigenen Angaben bringt United Sands staatliche Stellen, Forschungseinrichtungen und Industriepartner zusammen, um technologiebasierte Industrieprojekte durch die Förderung strategischer Partnerschaften voranzutreiben [ba]. Nach unseren Recherchen geht United Sands auf eine im Jahr 2023 geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen Atlantis Blu Mining GmbH, der Marine Mining Company und dem saudischen nationalen Forschungszentrum King Abdulaziz City for Science and Technology (KACST) zurück. Ziel der Vereinbarung war es, die Lokalisierung von Tiefseebergbautechnologien voranzutreiben und ein saudisches Konsortium für die Rohstoffexploration und den Pilotbergbau im Roten Meer aufzubauen [ah] [ax].
Darüber hinaus führt das Organigramm HAMD International aus, eine innerhalb der Unternehmensstruktur geplante gemeinnützige Organisation. Auf unsere Anfrage erklärte Suleiman Abdeljawad: „Wir glauben daran, den Planeten zu schützen und der Menschheit zu helfen. Darum planen wir die Gründung einer Nichtregierungsorganisation an der Spitze unserer Unternehmensgruppe. Schwerpunkt dieser NGO wird es sein, Menschen zu helfen und die Welt zum Positiven zu verändern.“ [bp] Weiterhin enthält das Organigramm ein als „Top Secret“ gekennzeichnetes Projekt mit dem Titel „AREA 51“, zu dem wir keine weiteren Informationen finden konnten.
Screenshot einer Broschüre von United Sands, die bis vor Kurzem noch auf der Webseite von United Sands verfügbar war. Die Pyramide zeigt, welche Rolle verschiedene Unternehmen der ABM Group erfüllen, darunter Atlantis Blu Mining GmbH, Marine Mining Company und United Sands. [ah]
Deutsche Industrie zentral
Unsere Recherchen zeigen, dass deutsche Industrievertreter an sämtlichen bislang gegründeten Unternehmen beteiligt sind. Frank Wagner, Leonhard Weixler, Johannes Post und Heiko Felderhoff zählen gleichzeitig zu den Gesellschaftern der Atlantis Blu Mining GmbH und werden als Vorstandsmitglieder der Marine Mining Company geführt. Darüber hinaus werden Harren and Partner Mexico (ein weiteres Unternehmen von Heiko Felderhoff, das mittlerweile unter dem Namen HF Offshore Services México registriert ist [ae]), EvoLogics sowie der Lobbyverband DeepSea Mining Alliance als strategische Partner von United Sands genannt [ba].
Aus der Unternehmenswebsite der Marine Mining Company lässt sich schließen, dass deutsche Technologie eine zentrale Rolle in den Tiefseebergbauplänen des Unternehmens spielen soll. So verweist die Website auf deutsche Systeme wie das MeBo200, das in einem öffentlich geförderten Forschungsprojekt unter Beteiligung der Bauer Maschinen GmbH entwickelt und patentiert wurde, sowie auf das bereits erwähnte Offshore-Schiff „Mexican Giant“ (ehemals Blue Giant), das zur Flotte von HF Offshore Services México gehört [aj]. In einem Werbevideo ist sogar Bauers Schlitzwandfräse zu sehen, die im Rahmen des öffentlich geförderten Projekts Deep Sea Sampling entwickelt wurde – mitsamt deutlich erkennbarem Projektlogo [ak].
Neben Bauer arbeitet die Marine Mining Company auch mit der Robert Bosch GmbH zusammen. Der Unternehmenswebsite zufolge ist es das Ziel der Partnerschaft, den weltweit ersten „Deep Sea Digital Twin“ zu entwickeln – ein digitales Modell, das den gesamten Lebenszyklus im Tiefseebergbau abbilden und so zur Unterstützung und Überwachung dienen soll. Im Rahmen der Zusammenarbeit planen die Partner zudem die Entwicklung einer Anwendung für das Lebenszyklusmonitoring [ak]. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Bosch Rexroth war darüber hinaus an der Planung eines Workshops von United Sands zum Thema „Industrial Digitalization and Smart Factories“ beteiligt [ah].
Wie aus der Website weiterhin hervorgeht, hat die Marine Mining Company bereits fünf Lizenzanträge zur Erschließung von Mineralvorkommen an Offshore-Standorten im Roten Meer bei der Gemeinsamen Saudi-Sudanesischen Kommission eingereicht [q] [alb], einschließlich eines Antrags für Atlantis II Deep [ala]. Berichten zufolge wurden außerdem Anträge für Gebiete in den Hoheitsgewässern Saudi-Arabiens und Ägyptens gestellt [alc] [ald]. Das saudische Ministerium für Industrie und Bodenschätze teilte auf Anfrage allerdings mit, dass derzeit keine Genehmigung für die Nutzung des Meeres zum Rohstoffabbau erteilt worden sei [am].
Auf unsere Bitte um Stellungnahme erklärte Suleiman Abdeljawad: „In der gegenwärtigen Phase beschränken sich sämtliche unserer Aktivitäten auf vorbereitende Arbeiten und Forschung. Gemeinsam mit den zuständigen Ministerien und deutschen Technologieanbietern arbeiten wir derzeit ausschließlich an Konzeptstudien.“ Das Ziel des Projekts beschrieb er als die Entwicklung eines Vorhabens, „das zu den weltweit nachhaltigsten und transparentesten im Bereich Bergbau und Rohstoffrecycling zählen könnte“. [bp]
Bisherige Anläufe für Tiefseebergbau im Roten Meer
Manafai International
Sollten die Anträge genehmigt werden, wäre die Marine Mining Company nicht das erste Unternehmen, das seit den Preussag-Missionen Explorationen im Roten Meer durchführt. Bereits im Jahr 2010 wurde Manafai International, einem saudischen Unternehmen mit Niederlassung in der Republik Sudan, eine Lizenz zum Tiefseebergbau erteilt [p] [an]. Gemeinsam mit seinem kanadischen Partner Diamond Fields International (DFI) erhielt Manafai vom saudischen Ministerium für Erdöl und Bodenschätze sowie dem Ministerium für Energie und Bergbau der Republik Sudan einen auf 30 Jahre angelegten Pachtvertrag für den Abbau im Atlantis II Deep [p] [an] [ao]. Darüber hinaus schloss DFI mit DeepGreen Resources Inc. (dem Vorläufer von The Metals Company) eine Vereinbarung über die gemeinsame Erschließung mariner Lagerstätten. Teil der Vereinbarung war auch die Mitwirkung von David Heydon als Berater am Atlantis-II-Deep-Projekt [aq] [ar]. Allerdings wurde das Vorhaben durch Vertragsstreitigkeiten blockiert: Manafai kündigte die Vereinbarung mit der Begründung, DFI habe seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt. DFI konterte, Manafai sei seinerseits den Verpflichtungen nicht nachgekommen [as]. Das Ministerium entzog Manafai schließlich die Abbaugenehmigung [ap] [at].
Über die Lizenzanträge hinaus unternimmt die ABM Group konkrete Schritte, um Finanzmittel einzuwerben und die Kapazitäten zur Verarbeitung mineralischer Rohstoffe in Saudi-Arabien auszubauen. 2025 unterzeichneten Atlantis Blu Mining GmbH und die Marine Mining Company eine Absichtserklärung mit dem saudischen Crowdfunding-Unternehmen Mekyal Financial Technologies über die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 1,44 Milliarden Dollar (Währung nicht angegeben) zur Finanzierung von Projekten zur Erschließung von Tiefsee-Mineralvorkommen [bb]. Bislang ist jedoch weder von den angekündigten Investitionen noch vom Innovationsvorhaben etwas zu sehen. Mekyals Lizenz zur Durchführung von Wertpapiergeschäften sowie die Genehmigung für die Vermarktung von Anlage- und Forderungswertpapieren wurden wenige Monate später von der saudischen Kapitalmarktaufsichtsbehörde widerrufen. Grund waren Bedenken hinsichtlich der Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Unternehmensberichterstattung [bc].
Ebenfalls 2025 unterzeichneten Atlantis Blu Mining GmbH, die Marine Mining Company und die Bauer AG eine Beschaffungsvereinbarung zur Lokalisierung moderner Technologien für die Tiefseeexploration und den Tiefseebergbau [ak]. Die Bauer äußerte sich hierzu auf Anfrage nicht.
Screenshot der Website der Marine Mining Company mit einem Foto von der offiziellen Präsentation der Beschaffungsvereinbarung, die von der Atlantis Blu Mining GmbH, der Marine Mining Company und der Bauer Group unterzeichnet wurde.
2026 gab die Marine Mining Company eine Partnerschaft mit der australischen Plattform The Minexchange und dem neu gegründeten saudischen Nanotechnologieunternehmen Nora Future Technologies als Drittpartner bekannt [be] [bee]. The Minexchange bietet eine Plattform für Bergbauprojekte, die Bergbauunternehmen, Projektträger und Investoren miteinander vernetzt. Lachy Nicholas, Geschäftsführer von The Minexchange, erklärte in einem Interview auf dem Future Minerals Forum 2026 , das Ziel der Partnerschaft bestehe darin, eine saudische Minexchange-Plattform aufzubauen, auf der sämtliche saudischen Bergbauprojekte gelistet werden können und die als Vermittlungsplattform für Finanzinvestitionen dienen soll [bf].
Nora Future Technologies, der dritte Partner im Bunde, setzt laut eigenen Angaben Nanotechnologie zur Entwicklung nachhaltiger Lösungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen ein [av]. Nach Angaben von Suleiman Abdeljawad, der als „Founder Representative“ des Unternehmens auftritt, handelt es sich bei Nora Future Technologies um ein Tiefseebergbau-Unternehmen, das aus marinen und mineralischen Rohstoffen neuartige Materialien entwickelt und zur Marktreife bringt [ab]. Die Partnerschaft scheint damit auch die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe abzudecken: Berichten zufolge entwickelt Nora Future Technologies Verfahren, mit denen sich das gesamte Spektrum an Mineralien und Metallen aus Tailings extrahieren lässt, und verfügt über patentierte Technologien zur Metallextraktion aus Salzlösungen [ab]. Zu den auf der Website des Unternehmens aufgeführten Kunden und Partnern zählen die King Abdullah University of Science and Technology, das saudische Erdölunternehmen Aramco und Ma'aden [aw].
Parallel zu den Unternehmensgründungen und Kooperationsvereinbarungen in Saudi-Arabien gibt es auch auf deutscher Seite neue Entwicklungen. So gründeten die wichtigsten deutschen Industrievertreter, die an den Tiefseebergbauvorhaben im Roten Meer beteiligt sind, kürzlich den neuen Lobbyverband Deep Sea Minerals Alliance. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Leonhard Weixler (Bauer Maschinen GmbH), Heiko Felderhoff (HF Offshore), Frank Wagner (Atlantis Blu Mining), Rudolf Bannasch (EvoLogics) und Peter Lehmann (Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.) [bm]. Weitere namhafte Mitglieder sind Hydromod (das ehemalige Unternehmen von Johannes Post) sowie Impossible Metals (das US-kanadische Startup, das Meeresbodenbergbau-Testprojekte im deutschen Lizenzgebiet im Pazifik durchführen will) [bn] [bo].
Die Deep Sea Minerals Alliance ist die Nachfolgeorganisation der DeepSea Mining Alliance, die sich nach mehr als zehnjährigem Bestehen im Jahr 2025 auflöste. Auf dem Höhepunkt seiner Aktivitäten zählte der Verband mehr als 30 Mitglieder aus unterschiedlichen Sektoren der deutschen Industrie sowie aus dem Ausland, darunter das französische Unternehmen TechnipFMC, der belgische Lizenznehmer DEME-GSR und der polnische Lizenzhalter Interoceanmetal Organisation (IOM) [bg].
Obwohl sich die DeepSea Mining Alliance in verschiedenen Regionen um Explorationslizenzen bemühte, zeigen interne Dokumente, dass bereits im Jahr 2016 das Rote Meer als mögliches Gebiet für gemeinsame Bergbauvorhaben diskutiert wurde [bh]. Die neue Lobbyorganisation scheint ihren Schwerpunkt jedoch noch deutlich stärker auf das Rote Meer zu legen. Seit ihrer Gründung gab es explizite öffentliche Verweise darauf, dass die Deep Sea Minerals Alliance arabische Staaten als potenziell interessante Kooperationspartner betrachtet [bl].
Fazit
Seit Jahren entwickeln deutsche Unternehmen moderne Technologien für den Tiefseebergbau und nutzen Branchennetzwerke wie die DeepSea Mining Alliance, um sich internationale Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. In Saudi-Arabien nehmen diese Bemühungen zunehmend konkrete Formen an. Durch Partnerschaften mit saudischen Akteuren und den Zugang zu neuen Investitionsmöglichkeiten schaffen die beteiligten Unternehmen die organisatorischen und operativen Voraussetzungen für potenzielle künftige Tiefseebergbauaktivitäten. Damit knüpfen sie an eine Entwicklung an, die bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren begann, als Preussag im Roten Meer wegweisende Tiefseeexplorationen und technische Tests durchführte.
Während sich die internationale Medienberichterstattung vor allem auf prominente, durch Risikokapital finanzierte nordamerikanische Unternehmen wie The Metals Company (TMC) oder Impossible Metals konzentriert, finden die Aktivitäten deutscher Unternehmen bislang vergleichsweise wenig öffentliche Beachtung. Tatsächlich bauen deutsche Unternehmen ihr Engagement im Tiefseebergbau aber kontinuierlich aus und beweisen damit, dass weit über die häufig berichteten Fälle hinaus kommerzielle Interessen an mineralischen Rohstoffen der Tiefsee bestehen und verfolgt werden.
Diese Entwicklung verdeutlicht eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen staatlicher Politik und wirtschaftlichem Handeln. Während die Bundesregierung sich offiziell für eine „vorsorgliche Pause“ in Bezug auf den Tiefseebergbau ausspricht, positionieren sich deutsche Unternehmen für einen möglichen Einsatz in Regionen wie dem Roten Meer, die außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Internationalen Meeresbodenbehörde liegen.
Wie unsere themenverwandte Recherche „Doppeltes Spiel beim Tiefseebergbau: Deutschland fordert “vorsorgliche Pause„ und investiert gleichzeitig Millionen“ offenlegt, wurden diese Bestrebungen zur kommerziellen Nutzung vielfach durch öffentliche Forschungsförderung ermöglicht.
Recherche und Text: Anna Saito und Wiebke Denkena
Factchecking: Oliver Worm
Visualisierungen: Pasha Sem
Quellen und Fußnoten
[a] Bertram, Christine, et al. „Metalliferous sediments in the Atlantis II Deep—Assessing the geological and economic resource potential and legal constraints.“ Resources Policy 36.4 (2011): 315-329.
[b] Laurila, T. E., M. D. Hannington, M. Leybourne, S. Petersen, C. W. Devey, and D. Garbe-Schonberg, „New insights into the mineralogy of the Atlantis II Deep metalliferous sediments, Red Sea“, Geochem. Geophys. Geosyst., 16 (2015): 4449–4478, doi:10.1002/2015GC006010.
[c] Mustafa, Zaki. „Red Sea Resources.“ In: The Red Sea: prospects for stability. Farid, Abdel Majid, ed. Routledge, 2022. 7-17.
[d] Derkmann, K. J., R. Fellerer, and H. Richter. „Ten years of German exploration activities in the field of marine raw materials.“ Ocean Management 7.1-4 (1981): 1-8.
[e] GEOMAR. Manafa. [abgerufen 22/04/2026], archivierte Quelle
[f] Aramco World. Glyn Ford, Jonathan Simnett. Silver from the Sea. [veröffentlicht September / October 1982, abgerufen 07/07/2026], archivierte Quelle
[g] Spiegel. Ein langer Weg nach Atlantis. [veröffentlicht 24/06/1979, abgerufen 07/07/2026], archivierte Quelle
[h] Zohair Nawab. Website. [Webseite nicht länger verfügbar am 30/12/2025], archivierte Quelle [captured 14/04/2024]
[i] WISDOM. Johannes Post. [abgerufen 12/01/2026], archivierte Quelle
[j] Handelsregister. Hydromod Service GmbH. [abgerufen 30/06/2026]
[k] Vision 2030. Strategies. Strategy for the Mining Sector. [abgerufen 11/06/2026], archivierte Quelle
[l] CSIC. Gracelin Baskaran. What’s in the New U.S.-Saudi Minerals Agreement? [veröffentlicht 19/11/2025, abgerufen 07/07/2026], archivierte Quelle
[m] UN. Convention. UNCLOS. Part IX. Enclosed or semi-enclosed seas. [abgerufen 07/07/2026]
[n] Dzurek, Daniel J. Parting the Red Sea: Boundaries, offshore resources and transit. Ibru, 2001.
[o] Ayubi, Nazih NM. „The Arab states and major sea issues.“ The Mediterranean Region. Routledge, 2022. 126-147.
[p] ISA. Marine mineral resources: scientific technological advances / prepared by International Seabed Authority. ISA Technical Study No. 30 (2021). [abgerufen 07/07/2026]
[q] Future Mineral. Marine mining in the Red Sea (English). [veröffentlicht 21/01/2023, abgerufen 07/07/2026]
[r] Asharqbusiness. Sakina Bouhaliqa. Saudi Arabia’s ‘’Marine Mining’’ sector seeks to acquire 5 licenses for mineral extraction in the Red Sea. „التعدين البحري“ السعودية تسعى لاقتناص 5 رخص لاستخراج المعادن بالبحر الأحمر. [published 14/01/2023, abgerufen 07/07/2026], archivierte Quelle
[s] HF Offshore. Website. [abgerufen 24/01/2026], archivierte Quelle
[t] HF Offshore. Offshore Fleet. [abgerufen 24/01/2026], archivierte Quelle
[u] Marine Traffic. Mexican Giant. AIS details. [abgerufen 31/12/2025]
[w] DSMA. Board of directors. [abgerufen 07/12/2025], archivierte Quelle
[y] DSMA. Management. [abgerufen 09/12/2025], archivierte Quelle
[z] Amtsgericht Berlin (Charlottenburg). Gesellschafterliste. Atlantis Blu Mining GmbH; (za) Liste der Gesellschafter – Aufnahme in den Registerordner am 03.01.2024; (zb) Lister der Gesellschafter – Aufnahme in den Registerordner am 23.06.2025
[aa] LinkedIn. Suleiman Abdeljawad. Post. [veröffentlicht 25/04/2023]
[ab] LinkedIn. Suleiman Abdeljawad profile. [abgerufen 16/06/2025]
[ac] Bizfile. Accounting and Corporate Regulatory Authority. Entity details. HF Invest Pte Ltd. 201111074H. Extract from the registry.
[ad] Orbis. HF Offshore GmbH. [abgerufen 30/01/2026]
[ae] Orbis. Heiko Felderhoff. [abgerufen 20/03/2026]
[af] Amtsgericht Berlin (Charlottenburg). Ausdruck Handelsregister B. Atlantis Blu Mining GmbH. HRB 236116 B. [abgerufen 12/08/2025]
[ag] Global Engineering Consultancy. Website. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[aga] Legal declaration. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[ah] United Sands. Presentation: R&D Quantum Accelerator for the Commercialization of Emerging Technologies and Beyond. [bis vor Kurzem verlinkt auf der Webseite von United Sands]
[ai] Marine Mining. About. [abgerufen 17/06/2026], archivierte Quelle [Der Text ist im Quellcode des Archivs weiterhin zugänglich, auch wenn die Seite in der archivierten Version nicht korrekt gerendert wird.]
[aj] Marine Mining. Our Technology. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[ak] Marine Mining. Website. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[al] Marine Mining. Projects. Projects | Marine Mining [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[ala] Marine Mining. The Atlantis II Deep Area. The Atlantis II Deep Area | Marine Mining [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[alb] Marine Mining. The Saudi Red Sea.The Saudi Red Sea Area and the Saudi Sudanese Red Sea Commission Area (SSRSCA) | Marine Mining [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[alc] Marine Mining. The Saudi Special Exclusive Economic Zone (Saudi-EEZ). The Saudi Special Exclusive Economic Zone (Saudi-EEZ) | Marine Mining [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[ald] Marine Mining. The Egyptian Special Exclusive Economic Zone (Egypt-EEZ). [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[am] Presseanfrage vom 12/05/2026. Ministry of Industry and Mineral Resources of the Kingdom of Saudi Arabia. Antwort erhalten am 14/05/2026.
[an] Manafai. Manafa Int. [archived 10/01/2016]
[ao] Senckenberg. Hjalmar Thiel, Ludwig Karbe, Horst Weikert. Meseda Project. [veröffentlicht 12/2011] [abgerufen 21/04/2026], archivierte Quelle
[ap] Interview mit Person aus dem Umfeld von Manafai [06/05/2026]
[aq] DFR Gold. Diamond Fields and David Heydon Sign Deep Sea Mining Agreement. [veröffentlicht 24/03/2010], archivierte Quelle
[ar] PR Newswire. by CISION. Diamond Fields International Ltd. - Red Sea Project Update. [veröffentlicht 13/09/2010], archivierte Quelle
[as] Yahoo Finance. Marketwired. Diamond Fields in Dispute with Red Sea Joint Venture Partner. [veröffentlicht 30/01/2014], archivierte Quelle
[at] Interview mit Person aus dem Umfeld der Tiefseeforschung [19/05/2026]
[au] Manafai. Manafa International. Mining System. [saved 21/02/2016]
[av] Nora Future Technologies. Website. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[aw] Nora Future Technologies. About. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[ax] Akhbaar24. Developing marine mining application technology. [veröffentlicht 18 October 2023], archivierte Quelle
[ay] KACST. About KACST. Introduction. [abgerufen 22/01/2026], archivierte Quelle
[az] United Sands. Website. [abgerufen 21/02/2025], archivierte Quelle
[ba] United Sands. Partners and stakeholders. [abgerufen 18/12/2025], archivierte Quelle
[bb] Zawya by LSEG. Saudi: Mekyal, Atlantis Blu Mining GmbH announce $1.4bln fund at FMF 2025. [veröffentlicht 17/1/2025, abgerufen 07/072026], archivierte Quelle
[bc] Capital Market Authority. Suspension the license granted to Mekyal Financial Technologies Company, and cancelation of the permission of the FinTech Experiment. [veröffentlicht 04/05/2025] [abgerufen 30/06/2026], archivierte Quelle
[be] LinkedIn. Suleiman Abdeljawad Profil. [Das Profil enthält ein Foto vom Future Minerals Forum 2026, das die strategische Kooperationsvereinbarung zwischen der Marine Mining Company und The Minexchange sowie Noraftech als Drittpartei zeigt][Screenshot auf Anfrage bei uns erhältlich]
[bee] LinkedIn. Peter Birch Profil. [Das Header-Bild des Profils ist ein Foto vom Future Minerals Forum 2026, das die strategische Kooperationsvereinbarung zwischen der Marine Mining Company und The Minexchange sowie Noraftech als Drittpartei zeigt.][abgerufen am 03.07.2026][Screenshot auf Anfrage bei uns erhältlich]
[bf] YouTube. Miningcomau. Inside the platform opening mining assets to global buyers. [veröffentlicht 29/01/2026, abgerufen 07/07/2026]
[bg] DSMA. Our way towards the responsible exploitation of high-tech metals. Facts and challenges of deep-sea mining. Brochure. [veröffentlicht 08/09/2022][abgerufen 03/07/2026]
[bh] Internes Dokument der DSMA, das wir einsehen konnten: DSMA - Newsletter No. 13. [veröffentlicht 07/11/2016]
[bj] DSMA. Ziele. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[bk] DSMA. Website. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[bl] VSM. Schiffbau Industrie. VSM 01/2026. Stabile Versorgung: Rohstoffsicherheit, Tiefseebergbau und maritime Industrie. Uwe Jenisch, Peter Lehmann. [veröffentlicht 04/2026, abgerufen 07/07/2026], archivierte Quelle
[bm] DSMA. DeepSea Minerals Alliance neu gegründet – eine starke Stimme für den Tiefseebergbau. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[bn] DSMA. Members. [abgerufen 18/06/2026], archivierte Quelle
[bo] BGR. Polymetallic nodules exploration in the BGR contract area. [abgerufen 11/06/2026], archivierte Quelle
[bp] Stellungnahme von Suleiman Abdeljawad vom 25. Juni 2026.
[bq] UN. Convention. UNCLOS. Section 5: International Rules and National Legislation to Prevent, Reduce and Control Pollution of the Marine Environment. [abgerufen 07/07/2026]
[br] MARUM. Sea-floor drill rig MARUM-MeBo70. [accessed 16/06/2026], archived source
[bs] internal documents of the DSMA: Bauer Maschinen GmbH. Leonhard Weixler. SMS Mining - The vertical approach. Powerpoint presentation. [10/2016]
[bt] internal documents of the DSMA: Combi Lift. Deep Sea Mining - Technology and machinery test. Presentation: International Conference on Deep Sea Mining, Berlin. [13/12/2016]
[bu] internal documents of the DSMA: DSMA. Newsletter No.27. [06/10/2020]
[bv] ISA. Exploration contracts. Minerals: Polymetallic sulphides. [accessed 06/07/2026]