Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

CBD - Weltgipfel für das Leben auf der Erde

Die Rainbow Warrior ist am Dienstag in der indonesischen Hauptstadt Djakarta eingetroffen. Damit hat das Greenpeace-Flaggschiff die erste Station seiner Südostasien-Tour erreicht. Die Tour ist dem Erhalt von Lebensräumen und Artenvielfalt gewidmet. Der Anlass: Vom 9. bis 20. Februar findet in Kuala Lumpur, Malaysia, die siebte UN-Konferenz für biologische Vielfalt (CBD) statt.

Weltgipfel für das Leben auf der Erde nennt Greenpeace das hochrangige internationale Treffen in Malaysia. Fast zwei Wochen lang werden in der malaysischen Hauptstadt die Vertragsstaaten der Konvention für Artenvielfalt unter anderem über Schutzgebiete für Meere und Urwälder beraten. Ziel der Konferenz: Bis zum Jahre 2010 soll der fortschreitende Artenverlust gestoppt werden.

Derzeit sind nur rund zwölf Prozent aller Ökosysteme auf dem Festland - darunter die Urwälder - geschützt. Von den einstigen riesigen Urwaldflächen existieren nur noch 20 Prozent in großen zusammenhängenden Gebieten. Die Urwälder aber sind Lebensraum von zwei Dritteln aller landgebundenen Tiere und Pflanzen. Artenschutz ist darum untrennbar verbunden mit dem Schutz von Lebensräumen. Greenpeace fordert die Delegierten der CBD auf, diesen Schutz zu gewährleisten. (sit)

Tags:

Weiterführende Publikationen zum Thema

Report: Unequal Impact

Menschenrechtsverletzungen bei Frauen und Kindern nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi. Report in englischer Sprache.

Mehr zum Thema

Haie kämpfen ums Überleben

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag. 

„Deutliches Warnsignal“

Die EU-Wahl zeigt: Klimaschutz ist zu einem entscheidenden Thema geworden. Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser zu den Folgen dieser Entwicklung.

Zum Wegkrabbeln

Keine Ausreden mehr: Wissenschaftler haben weltweit den Zustand der Arten bewertet, die Fakten sind bekannt. Christoph Thies von Greenpeace erzählt, was das bedeutet.