Jetzt spenden
seals

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Greenpeace lehnt jegliche kommerzielle Jagd auf Robben strikt ab, sagt Greenpeace-Biologe Jörg Feddern. Es gibt aus unserer Sicht kein Argument und keinerlei Rechtfertigung für dieses alljährlich wiederkehrende Gemetzel auf den Eisflächen vor der Ostküste Kanadas.

Die Robben fürchten sich meist nicht vor Menschen, was dazu führt, dass die Jäger problemlos an die Tiere herankommen. Es ist dann ein Leichtes für sie die wehrlosen Robbenbabys mit den Hakepiks - ein mit Haken versehener Schlagstock - zu erschlagen.

Die Schläge sind aber häufig nicht tödlich. Nach Untersuchungen der Organisation International Fund for Animal Welfare (IFAW) wurden mehr als 30 Prozent der Tiere nur betäubt - und somit lebend gehäutet. Zwar werden inzwischen 90 Prozent der Robben erschossen, dennoch sterben etwa 10 Prozent diesen qualvollen Tod.

Aber nicht nur die grausame Jagd gefährdet die Robbenkinder. Neben Gifteinträgen ins Meer, Lärm und industrieller Meeresnutzung macht auch ihnen der Klimawandel zu schaffen. Die Klimaerwärmung beeinflusst stärker und stärker das ganze polare Ökosystem. Die Folgen sind unabsehbar.

Deshalb fordert Greenpeace, dass mindestens 40 Prozent der Meeresoberfläche als Schutzgebiete deklariert werden. Dort können sich Fischbestände und andere Meeresbewohner regenerieren. Schutzgebiete sind auch für die Fischerei langfristig von Nutzen.

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/echter-meeresschutz-jetzt

Echter Schutz für mindestens 30% unserer Ozeane!

Das Herz unseres Planeten ist in Gefahr! Trotz neuem UN-Schutzabkommen bedrohen Überfischung und Tiefsee-Bergbau unsere Ozeane. Ein Vertrag allein rettet keine Wale – wir müssen jetzt Druck machen! Unterschreibe auch du die Petition „Mission 30x30: Lebensraum Meer“ Danke!

Jetzt unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Beluga Wale

Mehr zum Thema

Malizia Explorer Baltic Sea Tour

Tote Zonen in Strandnähe

Vor der Ostseeküste lässt Sauerstoffmangel Meeresorganismen absterben. Das liegt vor allem an der Gülleflut aus der Landwirtschaft, zeigen die Ergebnisse der jüngsten Greenpeace-Messtour.

mehr erfahren über Tote Zonen in Strandnähe
"Listen to the Science" Banner in the Arctic

Raubbau an der Tiefsee

Die ISA-Verhandlungen enden ohne klare Regeln. Die Allianz der Gegner wächst, gleichzeitig nutzt die Industrie neue Wege, um die ISA als Regulator auszubremsen. Die Tiefsee ist weiter in Gefahr.

mehr erfahren über Raubbau an der Tiefsee
SY Witness Meets the Expedition Vessel in Norway

Heimliche Superhelden der Tiefsee

Wer bei „Schwamm“ zuerst an die gelbe Abwaschhilfe denkt, wird überrascht sein: Meeresschwämme sind uralt, faszinierend – und manchmal sogar kleine Serienkiller.

mehr erfahren über Heimliche Superhelden der Tiefsee
Seespinne (männlich) mit Jungtieren, entdeckt bei Greenpeac-Arktisexpedition in der Tiefsee

Expedition in die arktische Tiefsee

In bis zu 3.000 Metern Tiefe auf einer Reise ins Unbekannte: Die Deep Arctic Expedition erforscht die arktische Tiefsee – und zeigt, was wir verlieren könnten. Jetzt liegen erste Bilder vor.

mehr erfahren über Expedition in die arktische Tiefsee
Rescue operation for a stranded humpback whale in the Baltic Sea - March 28

Verirrter Buckelwal in der Ostsee

Der Buckelwal, der sich in die Ostsee verirrt hatte und mehrfach gestrandet war, ist tot. Der Einsatz für seine Lebensräume geht weiter.

mehr erfahren über Verirrter Buckelwal in der Ostsee
Sea Anemone (Urticina crassicornis) in the Arctic

Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig

Kritische Mineralien sind rar. Trotzdem braucht es für die Energiewende keine Ausbeutung der Tiefsee, das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace.

mehr erfahren über Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig