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Ölteppich an der schwedischen Küste

Schweröl aus dem vor Bornholm gesunkenen chinesischen Frachter Fu Shan Hai ist am Dienstagmorgen an die südostschwedische Ostseeküste geschwemmt worden. Rund 25 Kilometer Sandstrand sollen verseucht sein. Soldaten und Freiwillige arbeiten fieberhaft, um den Strand wieder zu reinigen. Die Gegend ist auch Nistgebiet zahlreicher Seevögel, die durch das Öl bedroht sind.

Den Säuberungsarbeiten haben sich auch 12 Greenpeace-Aktivisten angeschlossen. Rund 15 Kilometer östlich von Ystad bei Sandhammaren schaufeln sie mit den anderen Helfern und Helferinnen zusammen das angeschwemmte Öl in große Kunststoffsäcke, die dann mit Schaufelladern wegtransportiert werden. Die schwarze Ölschicht ist an dieser Stelle teils nur dünn, teils ein bis zwei Zentimeter dick. Über der Gegend hängt ein beißender Ölgestank, der von der sommerlichen Wärme noch verstärkt wird.

Aus dem gesunkenen Frachter tritt immer noch Öl aus, das aber von Spezialschiffen größtenteils schnell aufgenommen wird. Rund 50 Tonnen Öl sollen noch auf der Ostsee treiben. Die Fu Shan Hai war am Sonnabend bei guter Sicht und ruhiger See mit dem Containerschiff Gdynia kollidiert und gesunken. Sie hatte 60.000 Tonnen Kunstdünger und 1.700 Tonnen Schweröl als Treibstoff an Bord. Experten schätzen, dass bisher 50 bis 100 Tonnen des Öls an Land getrieben wurden. Wie groß der entstandene Schaden ist, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

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