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Für Greenpeace, gegen Gentechnik: Ehrenamtliche in Aktion

Bundesweit informieren Greenpeace-Gruppen am heutigen Samstag über den neuen Greenpeace-Ratgeber Essen ohne Gentechnik. Den Auftakt machten die Hamburger Ehrenamtlichen. Ab 11 Uhr waren sie am Gerhart-Hauptmann-Platz präsent, sprachen mit Passanten und verteilten die handliche kleine Einkaufshilfe. Greenpeace hatte am 9. Juni eine aktualisierte Neuauflage des Ratgebers herausgegeben.

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Für den Ratgeber hat Greenpeace wieder mehr als 350 Unternehmen der Lebensmittelbranche zum Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter befragt. Das Ergebnis: Immer mehr Lebensmittelhersteller vermeiden Gentechnik in der Produktion. Eine gute Entscheidung, denn die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland lehnt Gentechnik im Essen ab.

Der Einkaufsratgeber ist für Verbraucher besonders hilfreich, weil sie nur aus ihm erfahren, welche Unternehmen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel wie Milch, Eiern und Fleisch Gentechnik vermeiden. Für diese Produkte gibt es bislang keine gesetzliche Verpflichtung zur Kennzeichnung. Zudem listet der Ratgeber, von dem seit Januar 2004 bereits 2,7 Millionen Exemplare verteilt wurden, jetzt erstmals auch Produkte auf, die die freiwillige Kennzeichnung ohne Gentechnik tragen.

Wer am Samstag nicht das Glück hatte, den Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten zu begegnen und einen Einkaufsratgeber zu ergattern, muss sich nicht ärgern. Bestellen Sie die Broschüre einfach hier bei uns - online. Oder telefonisch unter 040-30618-120. Kostenlos ist er so oder so.

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