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Vorsätze hinter sich lassen

Zum Frühstück Getreidemüsli, in der Mittagspause Joggen und abends Tee statt Rotwein? Am 10. Januar kapituliert man und schleppt das schlechte Gewissen das ganze Jahr mit sich rum. Gönnen Sie sich zum Jahresanfang einen leicht zu erfüllenden Vorsatz mit großer Wirkung: den Wechsel zu einem unabhängigen Ökostromanbieter. Wir haben für Sie einen kurzen Überblick über Preise, Strommix oder Verflechtungen mit der Atomindustrie zusammengestellt.

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19,8 Cent kostet beispielsweise die Kilowattstunde bei Greenpeace energy. Entgegen dem Trend wurde der Strompreis auch zum Jahreswechsel nicht erhöht - für Privatkunden gibt es bis zum 30. Juni eine Preisgarantie. Stromriesen wie E.ON oder RWE hingegen erhöhten die Preise drastisch - trotz enormer Gewinnsteigerungen. Für 2007 hat E.ON einen Überschuss von 4,2 Milliarden Euro gemeldet, RWE erwirtschaftete allein in den ersten drei Quartalen 2007 einen Überschuss von 5,8 Milliarden.

Im Gegensatz dazu setzt Greenpeace energy auf faire Preise statt auf Profitmaximierung. Dies funktioniert durch das Genossenschaftsmodell, denn die Eigentümer sind gleichzeitig die Kunden. Jedes Mitglied besitzt sozusagen seinen eigenen Stromversorger, erläutert Robert Werner, Vorstandsmitglied von Greenpeace energy. Das ist die beste Absicherung gegen Preistreiberei.

Gewinnerin wäre die Umwelt: Ein Drei- bis Vierpersonenhaushalt kann durch den Wechsel zum Ökostromanbieter jährlich bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen. Immer noch wird die Hälfte des Stroms in Deutschland durch Kohlekraftwerke gewonnen - die Klimakiller Nummer eins. Die Stromversorgung ist mit 30 Prozent für die Erderwärmung verantwortlich. Der Wechsel zu einem unabhängigen Ökostromanbieter bringt also enorm viel, ist auf www.atomausstieg-selber-machen.de schnell zu erledigen und vielleicht schmeckt ja auch das mit Ökostrom gemahlene Müsli viel besser.

Die Kurzinfos zu den vier unabhängigen Ökostromanbietern finden Sie unten.

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