Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Portemonnaie schonen mit Ökostrom

Der bundesweite Ökostromversorger Greenpeace Energy eG hält seit 2003 seine Strompreise konstant und wird auch in diesem Jahr die Preise für seine Privatkunden nicht erhöhen. Das Unternehmen festigt damit seine Position als einer der preisstabilsten Anbieter der Strombranche.

Seit der Gründung des Unternehmens vor fünf Jahren, hat Greenpeace Energy eG den Preis für Haushaltskunden nur um 2,9 Prozent erhöht. Die Inflationsrate stieg im gleichen Zeitraum um 6,6 Prozent, der durchschnittliche Preisanstieg in der Strombranche lag in dieser Zeit sogar zwischen 15 und 20 Prozent.

Die Kosten durch gestiegene Strombeschaffungspreise gleichen wir durch unsere steigende Kundenzahl aus, erklärt Jan Haase, Unternehmenssprecher von Greenpeace Energy eG. Unser Wachstum lässt die Verwaltungskosten sinken, das geben wir an unsere Kunden weiter.

Entgegen vielen falschen Aussagen, ist der Hauptgrund für die hohen Strompreise in Deutschland bei den hohen Netznutzungsentgelten zu finden. Diese liegen nach Expertenmeinung um bis zu 30 Prozent zu hoch. Nur die unverzügliche Einsetzung einer Regulierungsbehörde kann diesem Treiben der Netzbetreiber ein Ende bereiten, sagt Haase. Deshalb fordert Greenpeace Energy eG transparente und vor allem faire Strompreise. (ang)

Das Hintergrundpapier zu den Strompreisen für Haushaltkunden erhalten Sie bei Greenpeace Energy.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Bilanztricks bei der LEAG

Die Zahlen sind alarmierend: dem Lausitzer Braunkohlekonzern LEAG fehlen Milliarden für die Renaturierung. Zu diesem Schluss kommen die Wirtschaftsprüfer von Cordes + Partner in einer von Greenpeace beauftragten Stellungnahme.

Mehr zum Thema

Sicherheit ist Pflicht

Brandenburg und Sachsen müssen vom Energiekonzern LEAG Sicherheiten verlangen für die Kosten von Braunkohletagebau-Renaturierungen. Das zeigt ein Rechtsgutachten.

Es geht um alles

Anders als bislang angenommen hat eine Erderhitzung von zwei Grad bereits katastrophale Auswirkungen. Der Weltklimarat fordert, den Temperaturanstieg bei 1,5 Grad zu stoppen.

Zehntausende stehen zusammen

Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demo im Rheinischen Revier: Zehntausende protestieren am Hambacher Wald für Klimaschutz – und feiern den vorläufigen Rodungsstopp.