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Greenpeace wünscht Wüstenstrom als G8-Projekt

In einem Offenen Brief hat Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel heute nahegelegt, Wüstenstrom zum G8-Thema zu machen. Angesichts des dramatischen Tempos der Klimaveränderung müsse es Ziel der Politik sein, die globale Debatte um den weltweiten Klimaschutz mit neuen Ideen zu beleben.

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Nach Ansicht von Greenpeace ist das Wüstenstrom-Konzept eine der klügsten Antworten auf die globale Wirtschafts- und Klimakrise. Einer Greenpeace-Studie zufolge könnten solarthermische Kraftwerke umweltfreundlich, preiswert und zuverlässig bis zu einem Viertel des weltweiten Strombedarfs decken.

Dieser Ansatz sei ein weltumspannendes Konzept, das in nahezu allen G8-Staaten von Bedeutung sein könne, heißt es in dem Brief. Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft, sie verheißen mehr Innovationen, mehr Klimaschutz, mehr Wertschöpfung und mehr Arbeitsplätze. Dazu gehören solarthermische Kraftwerke in Wüstenregionen genauso wie die dezentralen Technologien. Nun ist die Chance, diese Entwicklung entscheidend zu befördern.

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