Jetzt spenden
Barroso und Verheugen füttern Baby mit Chemikalien
Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktivisten befestigten ein Banner mit einem Bild der beiden Männer, die ein Baby aus einem Reagenzglas mit giftigen Chemikalien füttern. Herr Barroso und Herr Verheugen, wie weit wollen Sie für die Chemieindustrie noch gehen?, lautet die Frage an die beiden Politiker auf dem Banner. Kinder werden mit einem Cocktail aus giftigen Chemikalien in den Blutbahnen geboren, und Herr Barroso und Herr Verheugen unterstützen Unternehmen, die weiterhin solche Substanzen produzieren wollen, kritisiert Nadia Haiama von Greenpeace Europa.

Es ist nicht überraschend, dass die chemische Industrie für ihr Recht auf ungestraftes Verschmutzen kämpft, aber wenn die Europäische Kommission diese Position verteidigt, läuft etwas falsch. Wenn Herr Barroso und Herr Verheugen beabsichtigen, den Profit der Chemieindustrie vor das öffentliche Intersse zu stellen, sollten sie umziehen, erklärt Haiama.

Auf Flugblättern schlagen die Aktivisten den Politikern neue Arbeitsplätze vor: Barroso solle künftig für den Europäischen Chemieverband arbeiten und Verheugen für das Chemieunternehmen BASF. Beide Organisationen betreiben aggressive Lobbyarbeit, um die Chemikalienverordnung REACH zu untergraben und der Chemieindustrie weiterhin zu erlauben, tausende gefährliche Chemikalien ohne Gesundheits- und Sicherheitsinformationen auf dem Markt zu behalten. Am 17. November findet eine erste Abstimmung über die künftige Chemikalienverordnung im EU-Parlament statt. (Autorin: Nadine Behrens)

Vogel über Müllberg

Mehr zum Thema

Nahaufnahme im Labor: Hand hält eine Schale mit Mikroplastik.

Mikroplastik: ein unsichtbares Problem

Was genau ist Mikroplastik? Wo kommt es her – und warum ist es so schwer, das Problem wieder einzufangen. Antworten auf diese Fragen, liefert dieser Artikel.

mehr erfahren über Mikroplastik: ein unsichtbares Problem
Studioaufnahme: Textilien von Shein auf einem Haufen

Schäm dich, Shein

Schnell, billig, rücksichtslos – das ist das Geschäftsmodell von Fast-Fashion-Konzern Shein. Greenpeace hat zum dritten Mal Produkte ins Labor geschickt – wieder mit beunruhigenden Ergebnissen.

mehr erfahren über Schäm dich, Shein
Vreni mit Sonnenbrille

Vreni Jäckle: Mode ist politisch

Vreni ist Gründungsmitglied der Fashion Changers. Im Interview zeigt sie, wie Mode eng mit Politik, Diskriminierung und Aktivismus verbunden ist.

mehr erfahren über Vreni Jäckle: Mode ist politisch
Phoebe steht vor einer Zimmertür.

Mit Phoebe die Masche der Industrie checken

In einer Welt, in der das nächste Kleidungsstück immer nur einen Klick weit entfernt ist, zeigt Phoebe, wo wir genauer hinschauen können – auf Verarbeitung, Materialien und die Versprechen der Marken.

mehr erfahren über Mit Phoebe die Masche der Industrie checken
Larissa fotografiert sich im Spiegel

Mit Larissa den eigenen Style finden

Larissa aka larytales zeigt auf Social Media, wie sie Slow Fashion mit dem ultimativen Organisations-Tool der Fashion-Welt lebt: der Capsule Wardrobe. Wie das klappt, verrät sie im Interview.

mehr erfahren über Mit Larissa den eigenen Style finden
Discokugel und Konfetti

Silvester ohne Umweltverschmutzung: 6 nachhaltige Tipps

Die Silvesterfeier ist ein guter Moment, um alte, unschöne Gewohnheiten hinter sich zu lassen und nachhaltiger ins neue Jahr zu starten.

mehr erfahren über Silvester ohne Umweltverschmutzung: 6 nachhaltige Tipps