Was Unterstützer:innen über Greenpeace denken
Ergebnisse der Befragung 2025
Über 22.000 Unterstützer:innen haben mitgemacht und ihre Gedanken über die Arbeit von Greenpeace mit uns geteilt. Hier kommt ein Überblick über die Themen, die sie am meisten bewegen.
2025 war ein Jahr der Warnsignale: Während Korallenriffe laut Forschenden den ersten Klima-Kipppunkt erreicht haben und der Amazonas-Regenwald in akuter Gefahr ist, hat sich Greenpeace gemeinsam mit Ihnen gegen die Zerstörung gestemmt. Ein Lichtblick am Ende des Jahres: Im Dezember 2025 konnten wir feiern, dass Norwegen seine Pläne für Tiefseebergbau in der Arktis vorerst auf Eis gelegt hat. Auch 2026 beginnt mit einem historischen Meilenstein: Am 17. Januar tritt das UN-Hochsee-Schutzabkommen endlich in Kraft – ein Sieg, für den wir zwei Jahrzehnte lang gekämpft haben. Jetzt gilt es, den Tiefseebergbau weltweit endgültig zu stoppen und auch vor unserer Haustür das Ruder herumzureißen – gegen die Gülleflut in der Ostsee sowie für eine Landwirtschaft ohne Pestizide und Gentechnik.
Auch in diesem Jahr plant Greenpeace schlagkräftige Kampagnen und öffentlichkeitswirksame Aktionen - ohne Menschen wie Sie ist das nicht möglich. Im Rahmen der Unterstützer:innen-Befragung Ende 2025 haben wir Sie um Ihre Meinung gebeten. Hier teilen wir die Ergebnisse mit Ihnen:
© Matthias Balk / Greenpeace
Klima ist weiter Zukunftsthema
Auf die Frage, welches Thema für Greenpeace aktuell am wichtigsten sein sollte, antworteten 42 Prozent von Ihnen: die Klimakrise. Bei der Befragung 2022 haben 37 Prozent „Klima“ als das wichtigste Thema benannt. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Erderwärmung auf die Tier- und Pflanzenwelt, die Ozeane, gefährdete Gemeinschaften im globalen Süden und die Gesellschaft als Ganzes ist nicht überraschend, dass dieser Bereich an Bedeutung gewinnt. Die Themen Meeresschutz und Erneuerbare Energien landeten auf den Plätzen zwei und drei. Hier Ergebnisse als Diagramm ansehen.
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit zur Klimakrise >>
© Christian Åslund / Greenpeace
Veränderung bewirken
Wir haben gefragt, wie wirkungsvoll Greenpeace Ihrer Meinung nach ist. Wie auch schon in den letzten Umfragen ist sich die Mehrheit einig: Wir sind gut in dem, was wir tun. Etwa Dreiviertel sagen, dass Greenpeace als Umweltorganisation (sehr) wirkungsvoll ist. Ganze 96 Prozent geben an, Greenpeace als unabhängige Organisation wahrzunehmen und Dreiviertel finden, dass unsere Lösungsangebote auch im Alltag hilfreich sind. Hier Ergebnisse als Diagramm ansehen.
Lesen Sie hier, wie Sie sich für die Ziele von Greenpeace engagieren können >>
© Jilson Tiu / Greenpeace
Wenig Sichtbarkeit für gemeinsame Erfolge
Wir haben mit unseren Kampagnen und Aktionen viel erreicht, zum Beispiel das Inkrafttreten des UN-Hochsee-Schutzabkommens. Dabei haben unsere Ehrenamtlichen und Unterstützer:innen eine wichtige Rolle gespielt. Allerdings finden Zweidrittel der Befragten, dass in den Medien zu wenig über Greenpeace-Aktionen berichtet wird. 16 Prozent gaben sogar an, dass sie außerhalb der Greenpeace Nachrichten oder E-Mails gar nicht von Aktionen gehört haben.
wortwolken.com / Greenpeace
Greenpeace ist für viele die Nr. 1
In dieser Umfrage haben wir zum ersten Mal gefragt, welche Organisation die Menschen finanziell unterstützen würden, wenn sie nur eine einzige auswählen dürften. Knapp die Hälfte der Befragten würde sich für Greenpeace entscheiden. 21 Prozent würden eine andere Organisation aus dem Bereich Umwelt- oder Tierschutz wählen und weitere 21 Prozent eine NGO mit anderem Fokus als Umwelt- und Tierschutz.
Unterstützen Sie Greenpeace jetzt als Fördermitglied >>
© Michael Löwa / Greenpeace
Ihr Engagement
Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei Greenpeace aktiv einzubringen. Ganze 94 Prozent unserer Unterstützer:innen geben an, mindestens eine Petition unterschrieben zu haben. Mehr als die Hälfte hat bereits Unternehmen oder Politiker:innen über Soziale Medien und E-Mails zum Handeln aufgefordert - für weitere 25 Prozent wäre das interessant. Etwa die Hälfte hat Inhalte von Greenpeace in den Sozialen Netzwerken geteilt. Auch finanzielles Engagement mit einer Spende oder als Fördermitglied ist unter den Befragten verbreitet: 76 Prozent haben Greenpeace schon finanziell unterstützt und für weitere 12 Prozent wäre es interessant. Hier Ergebnisse als Diagramm ansehen.
Informieren Sie sich über die neusten Greenpeace-Aktionen >>
Vielen Dank an alle, die an unserer Umfrage teilgenommen und uns ihre Gedanken und Gefühle mitgeteilt haben. Diese Art des Feedbacks beeinflusst die Art und Weise, wie Sie sich an unseren Kampagnen beteiligen können, und ist ein wichtiger Weg, um mit den Menschen in Kontakt zu treten, die das Herz von Greenpeace bilden.
Keine Einladung zur Umfrage erhalten?
Wir möchten möglichst vielen Unterstützer:innen die Möglichkeit geben, an unserer jährlichen Befragung teilzunehmen. Gerne laden wir auch Sie zur nächsten Umfrage ein. Melden Sie sich hierzu am besten gleich für den Greenpeace-Newsletter an, um keine News zu verpassen.
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Wenn Sie noch ein Anliegen haben, melden Sie sich gern telefonisch unter 040 30618-0 oder über die E-Mail-Adresse mail@greenpeace.de bei unserem Service für Fördernde und Interessierte. Das Team hilft Ihnen unkompliziert und schnell:
Markus Schomann und Team
040 30618-0
Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr und Freitag 9 bis 16 Uhr.
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Jeder Beitrag zählt! Über 83% der Spenden fließen direkt in Kampagnen und in Kommunikation, die den Schutz unserer Umwelt vorantreiben. Weitere Mittel werden in Werbung und Verwaltung investiert, um die Wirkung unserer Arbeit zu maximieren.
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Vertrauen durch Transparenz
Greenpeace ist stolz darauf, Siegel wie das der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" zu tragen. Wir setzen auf volle Offenlegung unserer Finanzen, um Ihr Vertrauen zu stärken und unsere Arbeit so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.
55
Einsatzländer
62.000
Ehrenamtliche und Aktive
> 3 Millionen
Fördernde
2023
Ende der Atomkraft! Jahrzehntelang wurde protestiert - am 15. April 2023 war es endlich soweit: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus und es ist Schluss mit der hochriskanten Produktion von Atomstrom. Ein wahrer Grund zum Feiern!
2024
Gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen haben Greenpeace und Germanwatch am 16. September 2024 eine neue Verfassungsbeschwerde gegen die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht.
2025
Wegen Greenwashing muss die Deutsche-Bank-Tochter DWS 25 Millionen Euro Strafe zahlen. Das ist die höchste Strafe, die jemals in Deutschland wegen Greenwashing-Delikten verhängt wurde. Endlich hat Greenwashing auch strafrechtliche Konsequenzen.