Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

E.ON und Ruhrgas müssen nach der neuen Erlaubnis mehr Zugeständnisse machen als nach der alten vom 5. Juli. So muss eine größere Menge an importiertem Gas per Versteigerung an die Konkurrenten abgegeben werden. Zudem müssen die Mitbewerber einen geringeren Preis bei den Auktionen zahlen. Die Fusionspartner wurden außerdem verpflichtet, weitere Beteiligungen abzugeben.

Der Leiter des Klima- und Energiebereichs bei Greenpeace, Stefan Schurig, hält die neuen Auflagen bei der Übernahme für reine Kosmetik: Die Fusion ist und bleibt wettbewerbsrechtlich unhaltbar und behindert den Klimaschutz. Er erwartet, dass E.ON sich mit der neu gewonnen Marktmacht gegen den Ausbau dezentraler Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stellen werde, da das Unternehmen auf zentrale Großkraftwerke setzt. Die dezentralen Anlagen sind wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit aber dringend notwendig für eine klimafreundliche Energieversorgung in Deutschland, so Schurig.

Mehr zum Thema

Symbolische roten Linie zwischen der Ortschaft Lützerath und Garzweiler

Hier ist die 1,5-Grad-Grenze!

  • 29.03.2022

Der Ort Lützerath soll für Kohle abgebaggert werden, die die Pariser Klimaziele in weite Ferne rücken lässt. Den Eilantrag auf vorläufigem Räumungsstopp hat das Gericht nun abgelehnt.

mehr erfahren
Red Line Protest - The 1.5°C Limit Runs in front of Lützerath

Lützerath zur Weihnachtszeit

  • 20.12.2021

Ganz Deutschland macht Weihnachtsferien. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf am Rande des Tagesbaus Garzweiler hört nicht auf, der Kohle-Lobby Widerstand zu leisten. Ein Bericht aus Lützerath.

mehr erfahren

“Scholz, pack das an!”

  • 10.11.2021

Zum Endspurt der Koalitionsverhandlungen demonstrieren Greenpeace-Aktive mit Katastrophen-Schutt für eine stärkere Rolle der SPD im Klimaschutz

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten projizieren auf den 180 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Datteln 4 „Klimakrise – Made in Germany“.

Nicht verkohlen lassen!

  • 22.08.2021

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

mehr erfahren
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

Informelle Treffen

  • 19.08.2021

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.

mehr erfahren
Aerial of Coal Fired Power Plants in Germany

Strich durch die Rechnung

  • 04.06.2021

Altmaier will Braunkohlekonzerne mit Milliarden Euro entschädigen. Greenpeace hat nun eine Stellungnahme bei der EU-Kommission eingereicht.

mehr erfahren