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Stattdessen sollen so genannte Schattenkosten der Schäden, die durch Emission von Treibhausgasen entstehen, bei der Berechnung von Projekten mitberücksichtigt werden. Außerdem könnten Fonds für Erneuerbare Energien eingerichtet werden. Diese Empfehlungen stehen in dem Entwurf einer Kommission unter Leitung des früheren Umweltministers Indonesiens, Emil Salim. Der Präsident der Weltbank selbst, James Wolfensohn, hatte die Kommission einberufen.

Umweltschützer und Menschenrechtler würden ein Vermeiden der Weltbank von früheren Fehlern begrüßen - doch es gibt wenig Hoffnung, dass umweltzerstörende Riesenprojekte und Zwangsumsiedlungen tatsächlich bald der Vergangenheit angehören. Denn trotz aller Schäden für die Umwelt und für die Bevölkerung gibt es auch jemanden, der an diesen Projekten verdient: Die Teilhaber der Weltbank, so genannte shareholder countries.

So wurde in den vergangenen Jahren trotz harter Kritik und Protest durch Umweltschützer das umstrittene Pipeline-Projekt vom Tschad nach Kamerun durchgesetzt - gepuscht durch das Management der Weltbank und die teilhabenden Staaten, insbesondere die USA. Ein Angestellter der Weltbank sagte der Financial Times, er halte es für unwahrscheinlich, dass die Empfehlung innerhalb der Leitung der Bank unterstützt werde. Diese wird ihre Entscheidung treffen, nachdem das Management der Bank sie beraten hat.

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