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Trotz vieler Drohungen gegen ihn und seine Familie hat Charoen Wat-aksorn sich nicht von seinem Kampf für die Umwelt abhalten lassen. Seine letzten großen Aktivitäten richteten sich gegen Landraub im Zusammenhang mit dem Bau der geplanten Kohlekraftwerke. Kurz nach einer Anhörung vor Senatoren in Bangkok, in der Wat-aksorn die Verwicklung ortsansässiger Beamte in den Landeraub in Bo Nuk anprangerte, wurde er getötet.

Mit seinem Engagement hatte Wat-aksorn den Bau der beiden Kohlekraftwerke verhindern können. Dies war kein einfacher Sieg. Die Befürworter der Kraftwerke steckten Millionen in Werbekampagnen, in denen Kohle als saubere Energie dargestellt wurde. Zusätzlich drohte die US-Botschaft mit Kapitalflucht, sollten diese Großprojekte nicht umgesetzt werden.

Große industrielle Projekte, Korruption und falsche Investitionen bedrohen viele Gemeinden in Entwicklungsländern. Wat-aksorns Einsatzgegen die Kohlekraftwerke in Thailand ging um die Welt und hat viele Menschen inspiriert, sich auch an anderen Orten gegen umweltschädigende Projekte zu wehren.

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