Skip to main content
Jetzt spenden
Kohleprotest Thailand

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Sprecher verschiedener stark von Kohleemissionen geschädigter Dörfer brachten Klimaverbrechertrophäen mit - gräßliche Figuren mit Totenköpfen -, die sie an die Hauptverantwortlichen der thailändischen Energiepolitik sowie einen APEC-Repräsentanten überreichten. Bereits heutzutage haben die Anwohner von Kraftwerken erheblich unter den Abgasen zu leiden. Das Mae-Moh-Kohlekraftwerk in Lampang ist mit einer Leistung von mehr als 2.600 Megawatt das größte seiner Art in ganz Asien und hat für gravierende Umwelt- und Gesundheitsprobleme bei den Anwohnern gesorgt. Jährlich produziert das Kraftwerk mehr als 4,3 Millionen Tonnen Flugasche.

Die thailändische Regierung möchte den Anteil von Kohle als Energielieferant von derzeit rund 12 Prozent auf mindestens 30 Prozent ausbauen. Bis 2015 sollen neun weitere Kohlekraftwerke entstehen - mit Unterstützung der APEC, insbesondere der USA und Australiens. Die Regierung ignoriert dabei Studien, nach denen Kohle für das Land eine langjährige Hypothek darstellt, sowohl umwelt- und gesundheitspolitisch wie auch wirtschaftlich. Thailand muss schon heute rund 20 Prozent seiner Kohle importieren.

Kohle ist schmutzig und so genannte saubere Kohletechnologie ist teuer und wirft technische Probleme auf, sagt Tara Buakamsri, Greenpeace-Energieexperte in Südostasien. Die APEC sollte ihre Investitionen in eine saubere Energieversorgung lenken, die nicht nur die Lebensqualität im Land verbessern würde, sondern auch zur Vermeidung von Schäden durch den Klimawandel beiträgt.

  • Kohleprotest Thailand

    Kohleprotest Thailand

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Protest für Lützerath vor dem Wirtschaftsministerium in NRW

Lützerath

  • 28.09.2022

Der Ort Lützerath soll für Kohle abgebaggert werden, die die Pariser Klimaziele in weite Ferne rücken lässt. Dagegen protestiert Greenpeace heute in Düsseldorf.

mehr erfahren
Auszug aus den NRE-Papieren

Fragwürdige Absprachen zwischen RWE und NRW

  • 22.09.2022

Interne Papiere des NRW-Bauministeriums verstärken den Verdacht auf Zweckentfremdung von Fördermitteln. Laut Greenpeace-Recherche sollen belastete Industrieflächen mit Steuergeldern saniert werden.

mehr erfahren
Red Line Protest - The 1.5°C Limit Runs in front of Lützerath

Lützerath zur Weihnachtszeit

  • 20.12.2021

Ganz Deutschland macht Weihnachtsferien. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf am Rande des Tagesbaus Garzweiler hört nicht auf, der Kohle-Lobby Widerstand zu leisten. Ein Bericht aus Lützerath.

mehr erfahren

“Scholz, pack das an!”

  • 10.11.2021

Zum Endspurt der Koalitionsverhandlungen demonstrieren Greenpeace-Aktive mit Katastrophen-Schutt für eine stärkere Rolle der SPD im Klimaschutz

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten projizieren auf den 180 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Datteln 4 „Klimakrise – Made in Germany“.

Nicht verkohlen lassen!

  • 22.08.2021

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

mehr erfahren
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

Informelle Treffen

  • 19.08.2021

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.

mehr erfahren