Skip to main content
Jetzt spenden
Vattenfall protest action Berlin
Andreas Schoelzel/Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Der lange Arm des Konzerns reicht bis in die höchsten politischen Ämter von Brüssel und Berlin. Vorstandschef Lars Göran Josefsson agiert an der Konzernspitze als skrupelloser Strippenzieher. Nicht nur mit neuen Kohlekraftwerken sabotiert Vattenfall alle Anstrengungen für einen Klimaschutz auch beim Betrieb von Atomkraftwerken unterstreicht der Konzern, dass ihm Profit vor Sicherheit geht.

Gleichzeitig aber steckt Vattenfall Millionen in fragwürdige Werbekampagnen. Die neueste PR-Kampagne des Konzerns, Klimaunterschrift, zielt auf den politischen Prozess im Vorfeld der Klimakonferenz im polnischen Poznan im Dezember 2008. Auf der Webseite http://klimaunterschrift.vattenfall.de kann man beispielsweise für eine Klimaschutz-Initiative unterschreiben.

Vattenfalls wahre Bilanz

Was steckt also hinter hinter Vattenfalls Klima-Kampagne? Auf europäischer Ebene kämpft der Konzern dafür, dass die CO2-Verschmutzungsrechte weiterhin kostenlos verteilt werden. Die Forderung des Konzerns nach Förderung für klimafreundliche Technologien zielt nur darauf ab, weitere Kohlesubventionen in Höhe von 10 Milliarden Euro für eine CO2-Abscheidetechnik von der Politik zu erpressen.

Vattenfall ist mit spezifischen CO2 Emissionen von 890 Gramm pro erzeugter Kilowattstunde Strom Deutschlands klimaschädlichster Stromanbieter. Der Energieriese hat seinen CO2-Ausstoß in den letzten fünf Jahren um acht Prozent auf 84,5 Millionen Tonnen CO2 gesteigert. Dabei erzeugt Vattenfall europaweit nur ein Prozent seiner Elektrizität aus Windenergie, in Deutschland sind es gerade mal 0,04 Prozent.

Wenn Sie mehr über die Machenschaften von Vattenfall wissen wollen, lesen Sie das: Schwarzbuch Vattenfall - strahlend und verkohlt hinein in den Klimawandel.

Mehr zum Thema

Protest für Lützerath vor dem Wirtschaftsministerium in NRW

Lützerath

  • 28.09.2022

Der Ort Lützerath soll für Kohle abgebaggert werden, die die Pariser Klimaziele in weite Ferne rücken lässt. Dagegen protestiert Greenpeace heute in Düsseldorf.

mehr erfahren
Auszug aus den NRE-Papieren

Fragwürdige Absprachen zwischen RWE und NRW

  • 22.09.2022

Interne Papiere des NRW-Bauministeriums verstärken den Verdacht auf Zweckentfremdung von Fördermitteln. Laut Greenpeace-Recherche sollen belastete Industrieflächen mit Steuergeldern saniert werden.

mehr erfahren
Red Line Protest - The 1.5°C Limit Runs in front of Lützerath

Lützerath zur Weihnachtszeit

  • 20.12.2021

Ganz Deutschland macht Weihnachtsferien. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf am Rande des Tagesbaus Garzweiler hört nicht auf, der Kohle-Lobby Widerstand zu leisten. Ein Bericht aus Lützerath.

mehr erfahren

“Scholz, pack das an!”

  • 10.11.2021

Zum Endspurt der Koalitionsverhandlungen demonstrieren Greenpeace-Aktive mit Katastrophen-Schutt für eine stärkere Rolle der SPD im Klimaschutz

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten projizieren auf den 180 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Datteln 4 „Klimakrise – Made in Germany“.

Nicht verkohlen lassen!

  • 22.08.2021

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

mehr erfahren
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

Informelle Treffen

  • 19.08.2021

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.

mehr erfahren