Skip to main content
Jetzt spenden
Projektion Frankfurt/Oder

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Außerdem säubern die Umweltschützer die Gehsteige vor dem Meldeamt mit Hochdruckreinigern. Mit Hilfe von Schablonen sparen sie Stellen aus, so dass nach der Reinigung auf dem Pflaster Braunkohle stoppen - Klima schützen und Ihre Stimme für das Klima zu lesen ist.

Über die bereits genehmigten Tagebaue hinaus will Brandenburg weitere Abbaugebiete erschließen. Karl Gschwendtner vom Team50Plus von Greenpeace sagt dazu: Braunkohle belastet das Klima wie kein anderer Brennstoff. Wer weiter auf diesen Klimakiller setzt, gefährdet die Zukunft der kommenden Generationen.

Schon heute ist das Land Brandenburg aufgrund des hohen Anteils an Braunkohlestrom bundesweit auf Platz eins der Treibhausgaserzeugung je Einwohner. Umgerechnet auf den Pro-Kopf-Ausstoß verursacht jeder Brandenburger mehr als doppelt so viel Kohlendioxid wie im Bundesdurchschnitt - mehr als 20 Tonnen CO2 pro Jahr.

{image_r}Allein die beiden Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe blasen pro Jahr 36 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre. Das sind rund zehn Prozent der Emissionen aus der Stromerzeugung in Deutschland.

Aufgrund des hohen Anteils an Braunkohlestrom wird Brandenburg sein Ziel, bis 2010 die energiebedingten Treibhausgasemissionen auf 53 Millionen Tonnen zu senken, sicher nicht erreichen. Denn eine klimafreundliche Energieerzeugung auf Basis von Braunkohle gibt es nicht.

Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels aufzuhalten, muss die Menschheit jetzt handeln, fordert Gschwendtner. Sonst drohen Deutschland immer schlimmere Stürme, Überschwemmungen aufgrund von starken Regenfällen und eine Verschiebung von Klimazonen. Für Brandenburg beispielsweise sagen Wissenschaftler drohende Dürren für die Sommermonate und ein Ausbleiben des winterlichen Schnees ab Mitte des Jahrhunderts voraus.

Im Rahmen ihrer Tour projizierten die Greenpeacer gestern Nacht den Spruch Volksbegehren gegen Braunkohle! Ihre Stimme zählt! an den Oderturm in Frankfurt. Noch bis zum 09. Februar 2009 haben die Bürger die Möglichkeit, sich für das Gesetz zum mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung in Brandenburg auszusprechen. Greenpeace ruft alle volljährigen Brandenburger auf, an diesem Volksbegehren teilzunehmen.

Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Protest für Lützerath vor dem Wirtschaftsministerium in NRW

Lützerath

  • 28.09.2022

Der Ort Lützerath soll für Kohle abgebaggert werden, die die Pariser Klimaziele in weite Ferne rücken lässt. Dagegen protestiert Greenpeace heute in Düsseldorf.

mehr erfahren
Auszug aus den NRE-Papieren

Fragwürdige Absprachen zwischen RWE und NRW

  • 22.09.2022

Interne Papiere des NRW-Bauministeriums verstärken den Verdacht auf Zweckentfremdung von Fördermitteln. Laut Greenpeace-Recherche sollen belastete Industrieflächen mit Steuergeldern saniert werden.

mehr erfahren
Red Line Protest - The 1.5°C Limit Runs in front of Lützerath

Lützerath zur Weihnachtszeit

  • 20.12.2021

Ganz Deutschland macht Weihnachtsferien. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf am Rande des Tagesbaus Garzweiler hört nicht auf, der Kohle-Lobby Widerstand zu leisten. Ein Bericht aus Lützerath.

mehr erfahren

“Scholz, pack das an!”

  • 10.11.2021

Zum Endspurt der Koalitionsverhandlungen demonstrieren Greenpeace-Aktive mit Katastrophen-Schutt für eine stärkere Rolle der SPD im Klimaschutz

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten projizieren auf den 180 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Datteln 4 „Klimakrise – Made in Germany“.

Nicht verkohlen lassen!

  • 22.08.2021

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

mehr erfahren
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

Informelle Treffen

  • 19.08.2021

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.

mehr erfahren