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Über 10.000 Menschen beim G8 in Kanada. Im Juni 2010
Greenpeace

G8-/G20-Gipfel geht zu Ende

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In ihrer Abschluss-Erklärung legten die G20-Staaten keine gemeinsame Strategie fest. Der Subventionsausstieg müsse länderspezifisch durchgeführt werden. Vor allem Australien und Kanada wollten sich um ihre Zusagen drücken: Sie bestanden darauf, dass der Ausstieg aus Kohle- und Öl-Subventionen in der Erklärung weiter nur freiwillig bleibt. Australien und das Gastgeberland Kanada tun alles in ihrer Macht stehende, um die Kohle- und Ölindustrie zu schützen, da ihre Regierungen von den Konzernen abhängig sind, sagt Phil Radford, Geschäftsführer von Greenpeace US. Besonders die kanadische Regierung hat bewiesen, dass sie für die Notwendigkeit des Klimaschutzes und die Risiken des Ölsandabbaus völlig blind ist.

Die USA hingegen legten das beste Angebot aller G20-Staaten vor: Ihr Plan für den Subventionsabbau ist äußerst stabil, obwohl er noch die Zustimmung des Kongresses braucht und nur einen Teil der Gesamt-Subventionen abdeckt.

Was die Finanzierung des Klimaschutzes betrifft, litt das Treffen in Toronto an mangelnden Visionen. Die G20 haben es verpasst, die Gelder, die nun bei Subventionen eingespart werden sollen, verbindlich in den Klimaschutz zu investieren, sagt Steve Kretzmann, Chef von Oil Change International.

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