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Dafür müssen sie sich vor Gericht verantworten und sollten bis zum Verhandlungstermin in der Türkei bleiben. Eine bislang in ähnlichen Fällen noch nie verhängte Auflage, gegen die Greenpeace-Büros in vielen Ländern bei den türkischen Botschaften protestierten.

Noch am vergangenen Dienstag hatte das Gericht eine Eingabe der Rechtsanwälte auf Beendigung des Ausreiseverbots abgelehnt. Deshalb rief Greenpeace auch die Internet-User auf, sich am Protest zu beteiligen. In nur 24 Stunden hatten rund 2000 von ihnen aus 54 verschiedenen Ländern E-Mails an den türkischen Premierminister Recep Tayip Erdogan geschickt. Sie baten den Premierminister, seinen Außenminister und den Energieminister, sich für das Ende des Ausreiseverbots einzusetzen. Darüber hinaus wurden die Politiker aufgefordert, die Türkei auf einen klimafreundlichen Weg der Energiegewinnung zu bringen.

Gerade für die fünf Aktivisten aus Australien, den Niederlanden und Israel war das Ausreiseverbot besonders belastend. So konnten sie nicht wie die Aktivisten aus der Türkei an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Am 22. September werden sie zum ersten Verhandlungstag vor dem türkischen Gericht erscheinen. Ihnen wird vorgeworfen, das Gesetz gegen illegale Demonstrationen verletzt zu haben.

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