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Danach sollen Energieversorger nicht nur die Anteile von Kernkraft, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas sowie erneuerbaren Energien im Energiemix ausweisen, sondern auch über die Menge der Kohlendioxid-Emissionen oder des radioaktiven Mülls Auskunft geben, die bei der Erzeugung des Stroms entstanden ist.

Greenpeace begrüßt, dass sich die Koalitionsfraktionen auf eine Verschärfung der Stromkennzeichnung einigen konnten. Energiekonzerne müssen nun auch darüber informieren, wie stark die Erzeugung ihres Stroms das Klima belastet und wie viel Atommüll dabei anfällt, freut sich Jörg Feddern, Energieexperte von Greenpeace. Mit diesen Informationen können Millionen von Kunden endlich zwischen dreckigem und sauberem Strom unterscheiden. Verbraucher haben Macht und können sie bald auch auf dem Energiemarkt ausüben.

Wichtig ist jetzt, das Kennzeichnungslabel einheitlich zu gestalten, damit der Verbraucher leicht vergleichen kann, fordert Feddern. Bislang fehlt allerdings die Verpflichtung, das Herkunftsland des Stromes zu nennen. Aber nur darüber erfährt der Verbraucher, ob sein Strom aus unsicheren Atomkraftwerken aus der Ukraine oder Tschechien stammt. Hier müssen die Koalitionsfraktionen noch nachbessern.

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