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Auf dem Strommarkt dominieren nach wie vor die ehemaligen großen Verbundunternehmen RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW. Sie erzeugen den Strom, ihnen gehören die Hochspannungsnetze, sie erheben die Gebühren für die Durchleitung. Auf der unteren Ebene verteilen die Stadtwerke und Regionalversorger mit ihren Niederspannungsnetzen den Strom an die Endkunden. Die Endverbraucher wissen in der Regel nicht, aus welcher Quelle ihr Strom stammt und wie der Strompreis zustande kommt.

Im Gegensatz zu Minister Clements Entwurf sieht der Greenpeace-Entwurf vor, dass

  • eine Verpflichtung zum Klimaschutz in das Gesetz aufgenommen wird,
  • die neu einzusetzende Regulierungsbehörde unabhängig vom Wirtschaftsministerium agiert,
  • Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien nicht länger behindert werden,
  • Stadtwerke und Regionalversorger offen legen, wie die Durchleitungsgebühren zustande kommen,
  • wie viel Strom aus welchen Quellen kommt und
  • welche Umweltauswirkungen - Kohlendioxid-Emissionen und radioaktiver Abfall - die Erzeugung dieses Stroms nach sich zieht.

 

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/warmewende-jetzt

Wärmewende jetzt!

Die Bundesregierung will die Wärmewende ausbremsen - doch das wäre fatal und würde neue Unsicherheiten schaffen. Wir fordern: keine Abschwächung des Gesetzes, faire Förderung und Schutz für Mieter:innen!

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