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RWE Braunkohlekraftwerk Niederaussem
Paul Langrock/Zenit/Greenpeace

Greenpeace-Studie belegt Versäumnisse der großen Energieversorger

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Mit jedem Quartalsbericht wird das Wehklagen der großen Energieversorger lauter. Gewinne schmelzen, Abschreibungen steigen und schuld ist - na klar - die Energiewende. Greenpeace hat in einer Kurzstudie untersucht, wer wirklich an der misslichen Lage der Versorger Schuld ist: sie selbst!

Es waren goldene Zeiten nach der Jahrtausendwende. Die Geschäfte der europäischen Energieversorger kannten nur eine Richtung: nach oben. Zwischen den Jahren 2002 und 2012 verdoppelten sich die Umsätze der zehn größten europäischen Energieversorger, und auch ihre Gewinne entwickelten sich besser als bei den meisten amerikanischen Konkurrenten.

Inzwischen aber sind die fetten Jahre vorbei. Seit 2008 hat sich der kollektive Aktienwert der 20 größten Versorger von einer Billion Euro halbiert. Das Problem ist ausgerechnet die Stromerzeugung – einem zuvor extrem profitablen Geschäftszweig. Offenbar haben die Energiekonzerne zwar den deregulierten Markt zu kräftigen Zukäufen genutzt, ansonsten aber kaum reagiert auf das sich rasch wandelnde Marktumfeld mit Atomausstiegen, rasch wachsenden Erneuerbaren Energien und strengeren Umwelt- und Gesundheitsauflagen.

Welche Versäumnisse die großen europäischen Energieversorger in den vergangenen Jahren begangen haben und welche wirtschaftlichen Folgen daraus resultieren, legt diese Greenpeace-Kurzstudie dar.

Report: Energieversorger gefangen in der Vergangenheit | PDF 11,6 MB

Report: Energieversorger gefangen in der Vergangenheit | PDF 11,6 MB

Anzahl Seiten: 36

Dateigröße: 11.59 MB

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