Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Der Hauptvorwurf der sogenannten Green Eight (Die Grünen Acht) in ihrer Empfehlung Towards a Green EU Constitution (Vorschläge für eine grüne EU-Verfassung) lautet: Die Europäische Union könne mit der bisherigen Ausformulierung des Verfassungstextes nicht das Verfassungsprinzip der Nachhaltigen Entwicklung erfüllen. Die Koalition fordert eine grüne Neuformulierung der Bereiche Landwirtschaft, Transport, Energie und Entwicklung, da sie nahezu unverändert aus alten Verträgen übernommen worden seien.

Anstelle einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität schlägt die Empfehlung eine umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion vor. Weiter bemängelt die Gruppe den Einschluss des Euratom-Vertrags in den EU-Verfassungsentwurf: Die Regierungen sollen Euratom, der die Förderung der Atompolitik zum Ziel hat, überarbeiten, um seine Atomlastigkeit zu beseitigen oder ihn gleich vollständig abschaffen. Stattdessen fordern sie ein Protokoll zur Nachhaltigen Entwicklung, das die EU-Verfassung ergänzt.

Die Green Eight bestehen aus Birdlife International, Climate Action Network Europa, European Environmental Bureau, Friends of the Earth Europa, International Friends of Nature, der europäischen Föderation für Transport und Umwelt, dem World Wide Fund for Nature (WWF) und Greenpeace. (nic)

Auf der Website unserer Kollegen von Greenpeace International finden Sie Die Vorschläge der Green Eight: Towards a Green Constitution .

Mehr zum Thema

Projektion am AKW Grohnde: Für ein atomstromfreies Europa

Anti-Atomkraft-Appell an die Bundesregierung

  • 07.01.2022

Die EU will Energie aus Gas und Atomkraft als nachhaltig einstufen. Greenpeace und weitere Verbände fordern in einem gemeinsamen Appell von der Bundesregierung, dieses Vorhaben zu verhindern.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Falsches Grün

  • 07.01.2022

Kapern Atomenergie und Gas gerade den Green Deal der EU und machen ihn damit unbrauchbar? Umweltschützende protestieren gegen den Plan, Risikotechnologien als nachhaltig zu verkaufen.

mehr erfahren
Expert:innen in Tschernobyl

Gefährliches Gestern

  • 25.04.2021

Die Katastrophe von Tschernobyl rückt in die Vergangenheit, ihre Folgen verschwinden aber nicht aus der Gegenwart. Sie sind eine Mahnung – auch an Atomkraftbefürworter:innen.

mehr erfahren
Dunkle Wolken über Fukushima

Gefährliche Mythen

  • 13.04.2021

Mit bewussten Fehleinschätzungen wird der Plan gerechtfertigt, Millionen Liter radioaktives Wasser aus Fukushima ins Meer abzulassen. Greenpeace entkräftet diese Halbwahrheiten.

mehr erfahren
Luftbild vom Atomkraftwerk Fukushima

Der ewige Denkzettel

  • 11.03.2021

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Auch zehn Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima leiden japanische Bürger:innen unter den Folgen – während die Regierung Normalität vorgaukelt.

mehr erfahren
AKW Gundremmingen

Nichts gelernt

  • 03.03.2021

Hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu mehr Sicherheit in europäischen Atomkraftwerken geführt? Offenbar nicht: Ein aktueller Greenpeace-Bericht belegt die Versäumnisse.

mehr erfahren