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Aktivisten mit Banner vor Atomkraftwerk Biblis, Juli 2005
© Martin Langer / Greenpeace

Ein Kommentar von Thomas Breuer

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Herr Müller sollte sich mit den Tatsachen der Atomkraft in Deutschland auseinander setzen, bevor er Laufzeitverlängerungen fordert. Die Atomkraftwerke, die in dieser Legislaturperiode abgeschaltet werden sollen, sind besonders alt und gefährlich. Sie sind Spitzenreiter beim Unfallrisiko und besonders verwundbar gegenüber Terrorangriffen. Biblis A und B sowie Brunsbüttel führen die Statistik der Störfälle an und alle weisen erhebliche bauartbedingte Mängel auf.

Bei Atomkraft geht es nicht um menschliches Ermessen, sondern um Fakten. Jedes Atomkraftwerk kann außer Kontrolle geraten. Nach dem früheren, noch von der Kohl-Regierung beschlossenen Atomgesetz wäre keins der 17 Atomkraftwerke in Deutschland heute noch genehmigungsfähig. Weil nicht sichergestellt werden kann, dass die Auswirkungen eines schweren Unfalls auf das Kraftwerksgelände beschränkt bleiben. So forderte es aber das Gesetz.

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

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