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Das Greenpeace-Schiff Beluga II auf Flusstour, 30.07.2004
© Sabine Vielmo / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Halt macht die Beluga II unter anderem in Strasbourg, Basel, Karlsruhe, Mannheim, Trier, Remich und Mainz. Denn gerade diese Städte gehören zu den AKW-Regionen, wo viele der Atommeiler stehen.

Überalterte Atomkraftwerke müssen vom Netz

Europas Atomkraftwerke werden immer älter und damit zu einer wachsenden Bedrohung für die Menschen: 66 der 151 Atommeiler sind älter als 30 Jahre, sieben davon haben bereits die 40 überschritten. Dennoch wollen einige europäische Länder die Laufzeiten ihrer AKW auf bis zu 60 Jahre ausdehnen und die Leistung sogar noch steigern.

Neue Phase des atomaren Risikos

Ein kürzlich veröffentlichter Report von Greenpeace beweist: Durch das steigende Alter von AKWs erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines atomaren Unfalls. Trotz Nachrüstungen und Reparaturen verschlechtert sich der Gesamtzustand von Atommeilern durch den zunehmenden Materialverschleiß immer weiter. Außerdem gibt es sicherheitsrelevante Bestandteile im Reaktor, wie Reaktordruckbehälter und Sicherheitsbehälter, die nicht ausgetauscht werden können.

Die Überalterung wird in fast allen europäischen Ländern mit Atomenergie zum drängenden Problem: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Großbritannien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ukraine sind betroffen.

Mitmachen und ein Zeichen setzen

Unterzeichnen Sie die Petition an Frankreichs Präsident Hollande, Frankreichs Pannenmeiler Cattenom und Fessenheim nahe der deutschen Grenze abzuschalten. Nur so kann dort das Risiko eines Atomunfalls minimiert werden.

Mehr Informationen zur Reise der Beluga II und ihrer Route samt Anlegehäfen finden Sie ab Freitag dem 25.4. auf dieser Seite.

  • Mit einem großen banner protestieren Greenpeace-Aktivisten am AKW Fessenheim, 18.03.2014

    Protest am AKW

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Alternde Atomreaktoren: Eine neue Ära des Risikos

Alternde Atomreaktoren: Eine neue Ära des Risikos

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