Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Das sich nun abzeichnende, endgültige Verbot ist lange überfällig.Nun muss das Europäische Parlament folgen und den Beschluss desMinisterrates bei der Abstimmung unterstützen. Nach fünf JahrenVerzögerung durch endlose Risikobewertungen und provisorische Verbotehaben die Kinder in Europa nun gute Chancen, künftig von giftigenPhthalaten verschont zu bleiben. Wir bedauern aber, dass dieses Verbotnur zur Hälfte für jegliches Kinderspielzeug gilt und fordern, auchSpielzeug und Produkte für Kinder über drei Jahren frei vongesundheitsschädlichen Chemikalien zu produzieren.

Die heutige Entscheidung zeigt, dass es nicht nur wünschenswertsondern auch möglich ist, gefährliche Chemikalien durch sichereAlternativen zu ersetzen. Dieses Prinzip der Substitution mussverbindlich auch in das neue EU-Chemikaliengesetz (REACH) aufgenommenwerden, das die EU-Institutionen derzeit diskutieren. Der Austauscheiner als gefährlich identifizierten Chemikalie durch einenunbedenklichen Stoff muss in Zukunft schnell und unbürokratischumgesetzt werden können.

Schon 1997 wies ein von Greenpeace beauftragtes Labor nach, dass alsWeichmacher in Kinderspielzeug eingesetzte Phthalate beim Spielen inerheblichen Mengen aus den Produkten entweichen. So können sie vonKindern beim Kauen und Lutschen am Spielzeug direkt aufgenommen werden.Dennoch hat die Chemieindustrie bisher alles daran gesetzt, einendgültiges Verbot durch unsägliche Diskussionen über 'akzeptable'Grenzwerte zu verhindern.

Mehr zum Thema

Waste and Reusable for Food To Go

Mehrweg wird Pflicht für Gastronomie

  • 18.01.2023

Seit Anfang Januar muss die Gastronomie neben Plastik-Wegwerfverpackungen verpflichtend Mehrweglösungen als Alternative anbieten. Das hat Greenpeace mit einer bundesweiten Recherche überprüft.

mehr erfahren
Aktivist:innen vorm Bundeskanzleramt

Umweltschutz und Menschenrechte im Lieferkettengesetz

  • 06.12.2022

Sowohl das deutsche als auch das europäische Lieferkettengesetz bleibt weit hinter den Forderungen von Greenpeace und anderen Organisationen zurück. Aktivist:innen übergaben in Berlin eine Petition.

mehr erfahren
Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren
Mitarbeiterin hält im Labor einen roten High Heel-Stiefel

Mehr SHEIN als Sein

  • 23.11.2022

Mit täglich bis zu 9.000 neuen Artikeln befeuert der Online-Gigant SHEIN den Durchlauf in Kleiderschränken weltweit. Wie dreckig die Produktion ist, zeigt der neue Greenpeace-Test.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

Systemwandel selbermachen

  • 18.11.2022

Vom 19. bis zum 27. November findet erneut die MAKE SMTHNG Week statt. Maker:innen zeigen weltweit und in Deutschland, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist – und Spaß macht.

mehr erfahren