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Zwei Models auf dem Laufsteg
Anonymous / Greenpeace

Mode mit Zukunft

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„Nicht hip“, „Viel zu teuer“ oder „Schwer zu bekommen“: Es gibt viele Vorurteile, wenn es um fair produzierte und ökologische Kleidung geht. Dass die falsch sind, zeigte die Modenschau „ecothical“. Bei der präsentierten neun Hamburger Mode-Stores, vier Onlineshops und drei Jungdesignerinnen ihre Kollektionen. Auf dem Laufsteg im Greenpeace-Atrium in Hamburg: giftfreie Mode, fair produziert, leicht erhältlich – und absolut im Trend.

„Die Modenschau hat viele Gäste dazu bewegt, ihren Kleiderkonsum zu überdenken“, sagt Kirsten Brodde, Textil-Expertin bei Greenpeace.

Für Kleidung ohne Chemie setzt sich Greenpeace schon seit Jahren ein und wird sich auch im kommenden Jahr vermehrt Konsum-Themen wie diesem widmen. Mit der Detox-Kampagne drängt Greenpeace Modelabels und -ketten dazu, ihre Produktion zu entgiften. Händler wie H&M und Zara verpflichteten sich bereits auf eine saubere Produktion; zuletzt schloss Tchibo eine Detox-Vereinbarung mit Greenpeace. Insgesamt 26 Unternehmen unterzeichneten inzwischen solch ein Abkommen und beugten sich damit dem Druck der Verbraucher. Die fordern ökologisch produzierte Kleidung – Mode mit Zukunft.

 

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