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Greenpeace recherchiert auf Schrottplätzen in China und anderen asiatischen Ländern. Dort wird der giftige Müll per Hand auseinander genommen und viele der Chemikalien sind in sehr geringen Dosen sehr gefährlich. Mit Ventilatoren versuchen die Menschen, die Wirkung der giftigen Gase beim Verbrennen notdürftig einzudämmen.

Auch bei einer Wiederverwertung der Materialien werden gefährliche Stoffe freigesetzt. Deshalb wird der Schrott aus den Industrienationen - oft illegal - nach China verschifft. Die gefährlichen Bestandteile von Handys, Computern und anderen Elektrogeräten gefährden besonders die Gesundheit derjenigen, die die Produkte am Ende verschrotten.

Darum haben am selben Tag 15 Greenpeace-Aktivisten in Genf eine Lastwagenladung voll Elektroschrott zur Zentrale von Hewlett Packard gebracht. Damit unterstrichen sie ihre Forderung an die Firma, auf gefährliche Chemikalien in ihren Computern zu verzichten.

Elektronikfirmen wie Hewlett Packard verursachen einen neuen, schnell wachsenden gefährlichen Müllberg, der Probleme globalen Ausmaßes mit sich bringt. 4.000 Tonnen giftiger Elektroschrott werden jede Stunde weggeworfen. Das entspricht dem Gewicht von 1.000 Elefanten. Wenn die Firmen nicht endlich saubere Maschinen herstellen und ausrangierte Produkte zurück nehmen, wird China zur weltweit größten Schadstoffdeponie, kritisiert Kevin May von Greenpeace China.

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