Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Studie legt nahe, in beiden Ländern sofort den Schutz am Arbeitsplatz zu verbessern, sagt Dr. Kevin Brigden, einer der Wissenschaftler, der die Proben für Greenpeace gesammelt hat. Auch über den Umgang mit dem Müll muss man sich dringend Gedanken machen. An die Elektro-Industrie geht die erneute Aufforderung, endlich die Giftstoffe aus ihren Produkten zu verbannnen. Die Hersteller müssen die Verantwortung für ihre Geräte auch nach dem Ende der Nutzung übernehmen.

Der Elektroschrott stammt hauptsächlich aus den USA, aber auch aus Europa wird er illegal nach Asien transportiert. Die Verseuchung durch das unsachgemäße Recycling in China und Indien war nicht auf die Schrottplätze begrenzt. Auch in den Wohnungen von Arbeitern ließen sich deutlich überhöhte Werte beispielsweise von Schwermetallen im Staub finden. In Nachbarwohnungen, deren Mieter nicht auf dem Schrottplatz arbeiten, waren die Werte sehr viel niedriger.

Mittlerweile haben fünf der wichtigsten Elektrofirmen versprochen, auf PVC und bromierte Brandverzögerer zu verzichten. Samsung, Nokia, Sony und Sony-Ericsson sowie LG Electronics wollen weniger gefährliche Ersatzstoffe einsetzen. Bislang nicht dabei sind die Firmen Dell, IBM/Lenovo, Hewlett Packard, Siemens, Acer, Toshiba, Panasonic, Fujitsu-Siemens und Apple.

Mehr zum Thema

Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren
Mitarbeiterin hält im Labor einen roten High Heel-Stiefel

Mehr SHEIN als Sein

  • 23.11.2022

Mit täglich bis zu 9.000 neuen Artikeln befeuert der Online-Gigant SHEIN den Durchlauf in Kleiderschränken weltweit. Wie dreckig die Produktion ist, zeigt der neue Greenpeace-Test.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

Systemwandel selbermachen

  • 18.11.2022

Vom 19. bis zum 27. November findet erneut die MAKE SMTHNG Week statt. Maker:innen zeigen weltweit und in Deutschland, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist – und Spaß macht.

mehr erfahren
Textile Offcuts Used as Fuel, Cambodia

Markenmode als Brennstoff

  • 09.08.2022

Abfälle aus kambodschanischen Bekleidungsfabriken, die Marken wie Nike oder Ralph Lauren beliefern, werden vor Ort in Ziegelöfen verbrannt – und setzen die dort Arbeitenden giftigen Dämpfen aus.

mehr erfahren
Hologram Projection in Santiago Demands a Chile without Plastics

Internationaler Earth-Overshoot-Day

  • 28.07.2022

Heute, am Erdüberlastungstag, hat der Mensch sämtliche Ressourcen verbraucht, die der Planet in einem Jahr nachhaltig produzieren kann. Wie schaffen wir es wieder aus den Miesen?

mehr erfahren