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Kohle stoppen - Lützi retten

31.01.2022

Wenn das Dorf Lützerath abgebaggert wird, dann könnte Deutschland das 1,5°C -Limit nicht mehr einhalten und die Folgen wären verheerend.

Lützerath oder auch Lützi ist ein Dorf in NRW, das der Energiekonzern RWE für Braunkohle abgebaggern will. Wenn diese Kohle aber für die Stromerzeugung in Kohlekraftwerken verwendet werden würde, würde dadurch wahnsinnig viel CO2 freigesetzt werden. Das würde die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens für Deutschland verhindern. Abgesehen davon, ist Lützerath das Zuhause von einem Landwirt und inzwischen auch von vielen Aktivisti.

Die Greenpeace Jugend ist online und vor Ort, um Solidarität zu zeigen und für den Erhalt von Lützerath und das 1,5°C-Limit zu kämpfen.

Wir haben schon viel erreicht. Die Dörfer haben inzwischen sogar internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen.Außerdem will die neue Bundesregierung bis 2030, statt wie vorher 2038, aus der Kohle ausgestiegen sein. Durch den Protest der Klimabewegung wurde zum Beispiel auch im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung vereinbart, dass viele Dörfer in NRW nicht mehr abgerissen werden sollen.

Lützerath fällt allerdings nicht darunter. Solange aber der Landwirt Eckardt Heukamp noch nicht enteignet ist, dürfen die Bagger noch nicht anrücken. Über die vorzeitige Enteignung entscheidet demnächst das Oberverwaltungsgericht Münster. Das Urteil kann jederzeit kommen! Unabhängig von der Entscheidung des Gerichts, kann die Landesregierung NRW Lützi noch retten. Aber dafür müssen wir Druck machen!

Deshalb müssen wir weiter machen, um Lützi und unsere Zukunft zu retten.

Am Samstag nach dem Gerichtsurteil (genaues Datum steht nicht fest) gehen wir zusammen mit FFF, Alle Dörfer bleiben und noch ganz vielen anderen Menschen in Lützerath auf die Straße. Je mehr Menschen kommen desto besser, also schließt euch gerne an :)

Um privat die Aufmerksamkeit auf Lützi zu lenken, kann mensch ein gelbes X zum Zeichen des Widerstands ins Fenster hängen oder anderen Menschen davon erzählen.

Artikel von: Jana, Julia, Amelie, Mathilda und Kilian