Skip to main content
Jetzt spenden
humpback whale

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Jeder Wal ist einzigartig und kann anhand charakteristischer Einkerbungen und Farbmuster seiner Fluke (Schwanzflosse) genau identifiziert werden. Die Wale Neukaledoniens kommen jedes Jahr zu denselben Inseln zurück. Dort paaren sie sich und bekommen ihren Nachwuchs. Die Buckelwale dieser Region gehören zu einem sehr kleinen Bestand, der sich bis heute nicht von der kommerziellen Bejagung erholen konnte.

Buckelwale sind die Artisten der Meere. Bekannt sind sie unter anderem wegen ihrer wilden Luftsprünge und ihrer einzigartigen Lieder. Männliche Buckelwale singen am längsten und vielfältigsten im gesamten Tierreich. Die Lieder sind komplexe Serien aus Pfiffen, Winseln, Schreien, Rufen, Grunzen und Klagen, die in Verse oder Themen eingeteilt sind und in einer bestimmten Reihenfolge gesungen werden. Sie können bis zu einer halben Stunde dauern.

Die Datengrundlage für unsere Internetseite liefert ein Satellitenortungssystem, mit dem der Aufenthaltsort der 20 Wale bestimmt werden kann, die einen Sender tragen. Das Kooperationsprojekt liefert damit wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse über das Wanderverhalten, die Verbreitung und die Bestandszusammensetzung der Buckelwale. Bis heute gibt es unbekannte Aufenthaltsorte. Über die Bestandszusammensetzung dieser einzigartigen sanften Riesen der See ist wenig bekannt.

Das Projekt läuft, während die japanische Walfangflotte Richtung Südpolarmeer unterwegs ist, um unter dem Deckmantel der Wissenschaft in den antarktischen Gewässern Wale zu jagen. Dieses Jahr sollen über 1000 Großwale, darunter Minke-, Finn- und Buckelwale geschossen werden.

Die Walfänger nehmen im antarktischen Schutzgebiet Buckelwale ins Visier, ohne zu wissen, ob sie zu bedrohten Beständen gehören. Und dies obwohl bekannt ist, dass das Töten eines einzelnen Tieres dramatische Konsequenzen für die Population haben kann. In den letzten 20 Jahren starben im japanischen Untersuchungsprogramm viele tausend Wale, allerdings wurden dabei keine nennenswerten wissenschaftlichen Neuigkeiten gewonnen.

Der Schutz der Wale hat bei Greenpeace eine lange Geschichte. Aktivisten setzen ihr Leben aufs Spiel, wenn sie mit ihren Schlauchbooten zwischen die Wale und die Harpunen fahren. Wir wollen auch diese Tiere retten. Die Daten auf der Karte werden so aufbereitet, dass die japanische Walfangflotte sie nicht für ihre Interessen nutzen kann. Wir würden niemals zulassen, dass ein Wal durch uns in Gefahr gerät.

Mehr zum Thema

"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Aufgedeckt: Gefahren des Tiefsee-Bergbaus auf der hohen See

  • 27.01.2023

Verdeckte Video-Aufnahmen der jüngsten kommerziellen Tiefsee-Bergbautests im Pazifik, die Greenpeace zugespielt wurden, zeigen, wie die Bergbauindustrie die Tiefsee zerstört.

mehr erfahren
Aktivist:innen auf der Beluga II im Hafen von Nexø, Bornholm

Greenpeace-Aktivist:innen untersuchen Folgen der Pipeline-Explosionen

  • 22.12.2022

Welche Auswirkungen haben die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines auf die Umwelt? Greenpeace-Aktive nahmen Proben, wir ordnen die Ergebnisse ein.

mehr erfahren
Lichterumzug Meeresleuchten

Aktion Meeresleuchten!

  • 13.11.2022

Lichtermeer für die Tiefsee: Am 12. November zogen 250 kleine und große Menschen durch die Hamburger HafenCity, um mit selbstgebastelten Laternen für den Schutz der Tiefsee zu demonstrieren.

mehr erfahren
Tiefseekrake Casper auf Meeresgrund

Hoffnung für Artenschutz in der Tiefsee

  • 12.11.2022

Bewegung auf internationaler Ebene: Einige Länder setzen sich gegen den Beginn des Tiefseebergbaus ein, darunter Deutschland.

mehr erfahren
Lemon Shark in French Polynesia

Sieben Tipps zum Meeresschutz

  • 29.09.2022

Meere gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Sieben Tipps, wie wir zum Schutz der Meere beitragen können.

mehr erfahren
Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren