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Der Besatzung ist es bisher nicht gelungen die Maschine wieder zu starten. Um das Schiff mit Elektrizität versorgen zu können, sind Leitungen von einem längseits liegenden Walfänger und einem Versorger zur „Nisshin Maru gelegt worden. Ein direkter Funkkontakt mit dem Havaristen ist nicht möglich. Das Schiff hat noch immer leichte Schlagseite.

Die japanischen Seeleute dürfen derzeit keine Schlepphilfe von der Esperanza annehmen, da ihnen dies von ihrem Fischereiministerium untersagt wird. Doch die Situation verschärft sich, die Wetterlage im Unglücksgebiet wird schlechter. Der nächste sichere Stützpunkt ist rund 250 Seemeilen entfernt.

Wir bedauern den Tod des jungen Japaners sehr, sagt Regine Frerichs, Greenpeace-Bootfahrerin an Bord der Esperanza. Jetzt muss alles getan werden, um die Überlebenden des Feuers so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Jede Sekunde, die die Nisshin Maru unnötig in diesem Seegebiet bleibt, gefährdet weitere Menschenleben.

Die japanische Walfangflotte besteht aus sechs Schiffen. Zwei Späher, drei Fang- und ein Fabrikschiff. Die Nisshin Maru hat rund 1000 Tonnen Treibstoff und Chemikalien an Bord. Damit ist sie zurzeit auch eine große Gefahr für die Umwelt in der Antarktis.

Das Greenpeace-Expeditionsschiff Esperanza ist ein ehemaliges Feuerlöschschiff der russischen Nordmeerflotte. Sie wurde 1984 in Polen gebaut. Die Esperanza ist das größte Schiff der Greenpeace-Flotte und fährt, generalüberholt und umgebaut, seit 2002 für die Umweltschutzorganisation. Das Schiff ist vor rund drei Wochen von Auckland/Neuseeland aus in die Antarktis aufgebrochen.

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