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Ohne Eisklasse ins Südpolarmeer. Das ist, als ob Sie mit Sommerreifen und ohne Schneeketten ins Skigebiet fahren, sagt Regine Frerichs, Greenpeace-Bootfahrerin an Bord der Esperanza. Die Japaner verhalten sich völlig verantwortungslos. Wer sich in einer derart kritischen Situation nicht helfen lassen will, riskiert eine Katastrophe.

Zwar gelang es der japanischen Besatzung mittlerweile, die Heizung an Bord der Nisshin Maru in Betrieb zu nehmen, aber der Versuch, die Maschine wieder zum Laufen zu bringen, schlug am Dienstag fehl und soll am Mittwoch wiederholt werden. Die Ruderanlage ist nach wie vor ausgefallen.

{video_r}Das Greenpeace-Expeditionsschiff Esperanza hat unterdessen die japanische Walfangflotte erneut auf die drohende Gefahr durch Packeisfelder aufmerksam gemacht. Bei Kontrollflügen mit einem Helikopter entdeckten die Umweltschützer, dass sich das Packeis bis auf vier Seemeilen an die treibende Walfangflotte herangeschoben hat. Die Besatzung der Esperanza erneuerte ein Hilfsangebot an die Japanern, das havarierte Fabrikschiff aus der Gefahrenzone zu schleppen.

Das Greenpeace-Expeditionsschiff Esperanza ist ein ehemaliges Feuerlöschschiff der russischen Nordmeerflotte und besitzt die höchste Eisklasse. Es ist das einzige abschleppfähige Schiff in der Nähe. Trotzdem lehnt das japanische Fischereiministerium das Hilfsangebot seit mittlerweile sechs Tagen ab.

Persönliche Berichte direkt von der Esperanza finden Sie im Tagebuch Zurück ins Südpolarmeer.

Ende der Gallerie

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