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Greenpeace-Aktivisten hatten die drei Delfine tot im Ärmelkanal treibend gefunden und an Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza gebracht. Nun wurden sie dem britischen Fischereiminister Ben Bradshaw zu Füßen gelegt, dessen Büro sich im Defra-Gebäude befindet. Durch Bradshaws Nicht-Handeln müssen nach wie vor zahllose Delfine im Ärmelkanal ihr Leben lassen.

Oliver Knowles, Meeresexperte bei Greenpeace, sagt: Viel zu lange hat Bradshaw dieses Problem ignoriert. Deshalb haben wir es ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, an seine Tür gebracht. Die Delfine im Ärmelkanal sind vom Aussterben bedroht, und der Beweis dafür liegt nun auf der Türschwelle der Regierung. Bradshaw muss die Gespann-Fischerei umgehend verbieten.

Greenpeace fordert von Bradshaw, Verantwortung für die Delfine zu übernehmen. Auch hat Greenpeace kürzlich Klage erhoben: Nach der Habitats-Richtlinie der EU ist die britische Regierung verpflichtet, rasche und effektive Maßnahmen zum Schutz der Delfine zu ergreifen.

Seit Mitte Februar ist Greenpeace mit der Esperanza im Ärmelkanal unterwegs, um die Aktivitäten der Gespann-Fischtrawler zu dokumentieren und gegen das sinnlose Delfinsterben vorzugehen. Im

Weblog (http://weblog.greenpeace.org/dolphintour/index.html) (Englisch) finden Sie viele aktuelle Eindrücke von der Esperanza, Berichte und Fotos.

Tun Sie etwas gegen das Delfinsterben, indem Sie eine Delfin E-Card (http://act.greenpeace.org/ecs/s2?sk=fxd&i=1722) (elektronische Postkarte) versenden. (us)

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