Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Nicht nur das Walfangfabrikschiff der Regierung hat von dieser Fangsaison ernsthafte Schäden davongetragen, auch die Glaubwürdigkeit des Walfangprogramms hat gelitten, sagte Junichi Sato, Meeresexperte von Greenpeace Japan. Die Japaner haben 18 Jahre und Millionen Yen investiert, um ein sogenanntes Forschungsprogramm zu unterstützen, das nichts von Substanz hervorgebracht hat.

Das Programm JARPA hatte vier Zielsetzungen, von denen keine erfüllt wurde. Nicht einmal zuverlässige Sterblichkeitsraten für Minkewale wurden ermittelt: Die statistische Analyse kann eine Rate von Null nicht ausschließen - wonach die Wale unsterblich wären!

Auch der Versuch zu belegen, ob die Größe der Walpopulation ansteigt oder fällt, scheiterte. Die Arbeitsgruppe notierte, dass die gegenwärtigen Vertrauensbereiche für die Trendschätzungen relativ breit sind. Diese Ergebnisse stimmen sowohl mit einem substanziellen Sinken als auch einem substanziellen Anstieg oder annähernder Stabilität der Minkewalmenge in diesen geographischen Gebieten während der Forschungsperiode von JARPA überein.

Greenpeace fordert, dass die Nisshin Maru aus der Walfangflotte ausgemustert wird und dass die japanische Regierung eine vollständige, öffentliche Erklärung über den Brand auf dem Schiff abgibt.

Die diesjährige Walfangsaison wurde abgebrochen, nachdem auf der Nisshin Maru ein Brand ausgebrochen war, bei dem ein Seemann starb. Zehn Tage trieb das Schiff manövrierunfähig im Südpolarmeer, bis es die empfindlichen Gewässer in Begleitung der Esperanza verlassen konnte.

Mehr zum Thema

Adeliepinguine in der Antarktis

Hängepartie fürs ewige Eis

  • 29.10.2021

Die Antarktis-Kommission CCAMLR versagt wieder beim Antarktis-Schutz.

mehr erfahren
"Prestige" oil spill

Verschmutzung

  • 06.10.2021

Die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa zwölf Milliarden Menschen ansteigen. Damit Landwirtschaft und Industrie sie ausreichend versorgen können, wird sich der Druck auf Küstengebiete erhöhen.

mehr erfahren

Kein Goldrausch im Ozean!

  • 16.05.2021

Erste Pilotversuche zum Abbau von Manganknollen im Ozean sind abgeschlossen. Doch Tiefseebergbau ist eine massive Bedrohung für unsere Ozeane.

mehr erfahren
Schwarzer Raucher im Pazifik

Tiefsee in Gefahr

  • 14.05.2021

In den Tiefen der Ozeane verbirgt sich ein einzigartiger Lebensraum, den wir gerade erst zu verstehen beginnen. Doch westliche Firmen drängen auf die Ausbeutung dortiger Rohstoffe.

mehr erfahren
 Greenpeace im Pazifik zum Schutz der Tiefsee vor dem Schiff "Maersk Launcher", gechartert von der Bergbaufirma "DeepGreen"

Tiefsee ist kein Rohstofflager

  • 09.05.2021

Zwischen Mexiko und Hawaii sollen Manganknollen abgebaut werden. Doch Wissenschaftler:innen warnen vor der Zerstörung.

mehr erfahren
Greenpeace-Protest im Pazifik zum Schutz der Tiefsee vor dem Schiff "Normand Energy"

Rohstoffgier in der Tiefsee

  • 09.05.2021

Zwischen Mexiko und Hawaii sollen Manganknollen abgebaut werden. Die ersten Tests dafür haben begonnen.

mehr erfahren