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disabled Nisshin Maru
©Daniel Beltra/Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bei dem Feuer auf der Nisshin Maru war ein japanischer Seemann ums Leben gekommen und das Schiff hatte aus eigener Kraft nicht mehr manövrieren können. Zur Stabilisierung war es über eine Woche zwischen zwei anderen Booten vertäut worden. Die Crew der Esperanza hatte den Walfängern mehrmals angeboten, die Nisshin Maru in sichere Gewässer zu schleppen.

Am letzten Samstag konnte die Maschine wieder gestartet werden und die Walfänger machten sich langsam auf den Weg Richtung Japan. Doch noch behauptete die japanische Fischereibehörde, dass die Walfangsaison nicht zu Ende sei. Offensichtlich hat der Brand auf der Nisshin Maru aber Teile der Ausrüstung so stark beschädigt, dass das Schiff auf See nicht repariert werden kann.

Bei der Überquerung des 60. Breitengrades nahm Melanie Dunchin, Kampagnerin von Greenpeace USA und an Bord der Esperanza, Funkkontakt zur Nisshin Maru auf: Zum sinnlosen Jagen von Walen im international anerkannten Schutzgebiet war diese Jagdsaison von menschlicher Tragödie und einer sehr ernsthaften Gefährdung der empfindlichen antarktischen Umwelt geprägt.

{image_r}Duchin weiter: Wir respektieren eure Trauer um den Verlust des Besatzungsmitglieds und die Arbeit die ihr Tag und Nacht geleistet habt, um das Schiff zu reparieren. Aber dieses muss das letzte Mal gewesen sein, dass eure Regierung euch in das Südpolarmeer geschickt hat, um Wale zu töten und die antarktische Umwelt zu gefährden. Der Natur, der Wale und eurer Besatzung wegen - nie wieder! Die japanische Regierung und die internationale Gemeinschaft müssen jetzt dafür sorgen, das diese Fangsaison die letzte war!

Mit der Walfangsaison geht auch die SOS Weltmeere-Tour dort zu Ende wo sie angefangen hat: Im November 2005 startete die Esperanza ins Südpolarmeer, die Crew setzte sich gegen den Walfang ein und rettete so nicht wenigen Walen das Leben. Von dort aus ging es weiter um die Welt. Insgesamt war die Esperanza 14 Monate zum Schutz der Meere unterwegs. Nun macht sie sich auf den Rückweg nach Australien, um das Erlebte zu präsentieren.

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