Skip to main content
Jetzt spenden
Protest gegen Shells Arktis-Projekt beim Grand prix in Spa
Greenpeace

Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Shells Arktis-Pläne

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Vor dem Rennen haben Greenpeace-Aktivisten zudem in zwei Ultraleichtfliegern über der Rennstrecke mit einem Banner für den Schutz der Arktis geworben. Den Abschluss der Protestaktion markierten kurz vor der Siegerehrung Sebastian Vettels zwei weitere Banner am Siegerpodest, die von den Aktivisten per Fernsteuerung entrollt wurden. Die Aufschrift der Banner ("SaveTheArctic.org") verwies auf die Internetadresse der Petition für den Schutz der Arktis, die weltweit über 3,5 Millionen Menschen unterzeichnet haben. Eine Greenpeace-Kletterin, die sich vom Dach über dem Siegerpodest abseilen konnte, richtete sich anschließend mit ihrem Banner direkt an Gewinner Vettel: "Congratulations, now help us Save The Arctic" ("Herzlichen Glückwunsch, jetzt helfen Sie uns, die Arktis zu schützen!").

„Die Aktion zeigt, was Shell wirklich antreibt: Ölausbeute ohne Rücksicht auf Mensch und Natur“, sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace. „Mit einem millionenschweren Werbebudget versucht sich der Konzern heute ein gutes Image zu geben, gleichzeitig werden jedoch Milliarden US-Dollar in die gefährliche und unkalkulierbare Ausbeutung der Arktis investiert. Damit muss Schluss sein!“ Durch die Aktion wurde zu keinem Zeitpunkt der Ablauf des Rennens gestört.

Greenpeace fordert, dass Shell sein verantwortungsloses Arktis-Projekt aufgibt. Mit einer Online-Petition setzt sich die Organisation für ein Verbot gegen Ölbohrungen und industrielle Fischerei in arktischen Gewässern und für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol ein. Darüber hinaus ruft Greenpeace zur einer Online-Demo gegen Shells Arktis-Projekt auf, für die weltweit bereits über 160.000 Twitter- und Facebook-Meldungen eingegangen sind.

Shell gefährdet die Arktis

Shell hat bislang etwa fünf Milliarden US-Dollar in die Vorbereitung von Ölbohrungen vor der Küste Alaskas investiert. Dennoch kam es im vergangenen Jahr kam zu einer Reihe von schweren Unfällen, die den Konzern schließlich zwangen, das Projekt bis auf weiteres zu unterbrechen (lesen Sie dazu unsere Chronik unter dieser Nachricht). In der Zwischenzeit hat Shell jedoch eine Zusammenarbeit mit dem russischen Ölkonzern Gazprom beschlossen, um die Ölvorräte der russischen Arktis auszubeuten.

Mehr zum Thema bei Greenpeace

Protest an der Elbphilharmonie gegen Shells Arktis-Projekt

Umweltschützer fordern Verbot von Offshore-Bohrungen in der Arktis

Wäre hier Öl, Shell würde bohren

  • Protest gegen Shells Arktis-Projekt beim Grand Prix in Spa

    Protest gegen Shells Arktis-Projekt beim Grand Prix in Spa

    Überspringe die Bildergalerie
  • Protest gegen Shells Arktis-Projekt beim Grand Prix in Spa

    Protest gegen Shells Arktis-Projekt beim Grand Prix in Spa

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Petition

https://act.greenpeace.de/tiefsee-schuetzen

Tiefsee vor Zerstörung schützen!

In der Tiefsee soll Unfassbares passieren: Für den Abbau von Metallen und seltenen Erden soll der Meeresgrund durchfräst und so einzigartige Ökosysteme zerstört werden. Fordern Sie Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck auf, das zu verhindern!

Petition unterzeichnen

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefseebergbau - Der neue Goldrausch

  • 03.04.2023

Tiefseebergbau ist für den Umstieg auf Elektroautos nicht notwendig - und doch rückt die neue Meeresausbeutung näher.

mehr erfahren
Taucherin mit Unterwasserbanner: "Das Meer ist kein Industriegebiet."

UN einigt sich auf globalen Ozeanvertrag

  • 05.03.2023

Historischer Erfolg: Nach fast 20 Jahren und zähen Verhandlungsrunden hat sich die UN auf ein internationales Meeresschutzabkommen geeinigt.

mehr erfahren
Blauwal an der Meeresoberfläche im Pazifik

Wale durch drohenden Tiefseebergbau in Gefahr

  • 14.02.2023

Geplante Tiefseebergbau-Gebiete überschneiden sich mit dem Verbreitungsgebiet von etwa 30 Walarten - weitere Forschung ist dringend nötig, um die Gefahren für die Meeressäuger abzuschätzen.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Aufgedeckt: Gefahren des Tiefsee-Bergbaus auf der hohen See

  • 27.01.2023

Verdeckte Video-Aufnahmen der jüngsten kommerziellen Tiefsee-Bergbautests im Pazifik, die Greenpeace zugespielt wurden, zeigen, wie die Bergbauindustrie die Tiefsee zerstört.

mehr erfahren
Aktivist:innen auf der Beluga II im Hafen von Nexø, Bornholm

Greenpeace-Aktivist:innen untersuchen Folgen der Pipeline-Explosionen

  • 22.12.2022

Welche Auswirkungen haben die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines auf die Umwelt? Greenpeace-Aktive nahmen Proben, wir ordnen die Ergebnisse ein.

mehr erfahren
Lichterumzug Meeresleuchten

Aktion Meeresleuchten!

  • 13.11.2022

Lichtermeer für die Tiefsee: Am 12. November zogen 250 kleine und große Menschen durch die Hamburger HafenCity, um mit selbstgebastelten Laternen für den Schutz der Tiefsee zu demonstrieren.

mehr erfahren