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Die so frei werdenden Mittel sollen für neue ökologische Maßnahmen zur Verfügung stehen. Die Zeiten, in denen Adelshäuser, Strom- und Lebensmittelkonzerne das meiste Geld aus Brüssel bekommen haben, sind damit hoffentlich bald zu Ende, freut sich Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter.

Denn angesichts der hohen Getreidepreise seien besonders große Ackerbaubetriebe nicht mehr auf staatliche Subventionen angewiesen. Die Vorschläge der Kommission gehen also in die richtige Richtung.

Unverständlich ist allerdings, dass ausgerechnet der deutsche Landwirtschaftsminister Horst Seehofer die Reform am stärksten bremst. Dazu Hofstetter: Während in Bonn die UN-Artenschutzkonferenz um Lösungen ringt, torpediert er den Vorschlag der Kommission, mehr Geld in die Zukunftsthemen Klimaschutz und Artenvielfalt zu stecken.

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