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Johannisbeeren
Christoph Piecha/Greenpeace

Mehr Grenzwertüberschreitungen als 2005 und illegale Pestizide gefunden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Greenpeace bewertet 15 Prozent der geprüften Kirschen, 29 Prozent der Johannis- und 33 Prozent der Stachelbeeren als zu hoch belastet und nicht empfehlenswert. Hier wurden die gesetzlich festgelegten Grenzwerte entweder erreicht oder überschritten. In 5 von 19 deutschen Strauchbeerenproben muss sogar von der illegalen Anwendung giftiger Spritzmittel ausgegangen werden.

Insgesamt waren 88 Prozent des aus konventionellem Anbau stammenden Obstes mit Pestizidrückständen belastet. Im Schnitt fanden sich 2,75 Pestizide in jeder Probe.

Viele der gefundenen Pestizidwirkstoffe sind für die menschliche Gesundheit gefährlich. Vor allem Kinder reagieren auf ihre krebserregende, nervengiftige oder die Fortpflanzung beeinträchtigende Wirkung besonders empfindlich.

Die Greenpeace Test-Ergebnisse sind leider kein Einzelfall: auch staatliche Überwachungsbehörden beanstanden nach aktuellen Untersuchungen wiederholt erhöhte Pestizidbelastungen und Funde illegaler Spritzmittel bei Strauchbeeren.

Am sichersten kaufen Verbraucher aus dem Biosortiment ein: Das getestete Obst aus drei Bio-Märkten war frei von nachweisbaren Pestizidrückständen.

Informieren Sie sich in unseren Hintergrundpapieren zu den genauen Testergebnisse und den Details zum Bewertungsverfahren.

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