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UNSER TÄGLICH BROT - eine filmische Meditation über die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Filmszene: Arbeiterin in einer Geflügelfabrik macht Pause.
www.alamodefilm.de

Wo kommt eigentlich unser Essen her?

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Der Film liefert dort Einblicke, wo Verdrängung die Regel ist und er liefert Erkenntnis - 92 Minuten, ohne Kommentar. Bewusst hat Geyrhalter für seinen Film diesen Titel gewählt, denn er lässt den Kinobesucher Zeuge einer ganz eigenen Schöpfungsgeschichte werden.

Unser täglich Brot ist eine filmische Meditation über die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte, an denen Nahrungsmittel produziert werden: Für Fahrzeuge optimierte, surreale Landschaften; sterile Räume in funktioneller, industrieller Architektur, für logistisch-effiziente Abläufe entwickelt. Eine kühle, industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt.

Greenpeace unterstützt den Film Unser täglich Brot, da er den Zuschauern eindringlich vermittelt, wie unsere Lebensmittel heute produziert werden. So kommt der Betrachter ins Nachdenken darüber, ob dies tatsächlich der richtige Weg ist.

Die Umweltschutzorganisation arbeitet seit vielen Jahren in Deutschland und international zum Thema Landwirtschaft. Denn besonders die industrielle Landwirtschaft ist für gravierende Umweltprobleme verantwortlich: Pestizide finden sich im Grundwasser wieder, der Anbau von Monokulturen verschlingt enorme Mengen Wasser und zerstört in kurzer Zeit fruchtbare Böden, der Anbau von Gen-Pflanzen gefährdet zudem unsere biologische Vielfalt. Auch das Klima ist in Mitleidenschaft gezogen: Die Landwirtschaft produziert unter enormem Energieaufwand, der mit einem hohen Ausstoß von Treibhausgasen verbunden ist.

Greenpeace möchte den Zuschauern von Unser täglich Brot auch zeigen, dass es Alternativen gibt. Greenpeace-Kampagnen und aktuelle Greenpeace-Ratgeber zu Gentechnik, Pestiziden, Bio-Siegeln, Holz/Papier und Fisch informieren über ökologisch gute und schlechte Produkte. Greenpeace nennt die verantwortlichen Firmen beim Namen. Denn die Entscheidung der Verbraucher - also ihre Entscheidung - im Supermarkt bestimmt, wie Lebensmittel in Zukunft produziert werden.

Unser Tipp: ins Kino gehen! Anschließend hat man jede Menge Stoff zum Diskutieren. Ab 18. Januar 2007 läuft der Film in deutschen Großstädten.

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