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Ein Goldgräber arbeitet an einer Mine, 1994.
© Bernd Euler / Greenpeace

Goldige Geschenke - jedes Gramm kostet zentnerweise Natur!

Doch um das seltene Metall aus der Erdkruste zu klopfen, muss tonnenweise Erde umgegraben werden. Und erst nach einer Behandlung mit hochgiftigem Cyanid oder Quecksilber, erhält man das reine Metall. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind verheerend: Die giftigen Quecksilberdämpfe schlagen in der Umgebung nieder und verursachen bei Mensch und Tier irreversible Schädigungen des Nervensystems.

Die Cyanidlauge wird nach Gebrauch in baggerseegroßen Becken aufgefangen, in denen vor allem zahlreiche Vögel ihren Tod finden. Oder verwahrloste Becken brechen und die Brühe verursacht ein Massensterben in den umliegenden Gewässern. In Ghana tritt Schwefeldioxid und Arsentrioxid aus den Schloten der Abbaubetriebe in Obuasi - die umliegenden Hügel sind völlig entwaldet, die Minenarbeiter und Einwohner Obuasis leiden unter Arsenvergiftung.

Wussten Sie schon?

  • dass jährlich etwa 15.000 Menschen an den Folgen des Goldabbaus sterben
  • dass Goldsucher jährlich rund 100 Tonnen Quecksilber allein in den Amazonas spülen
  • dass 80 Prozentes des Goldes zur Herstellung von Schmuckstücken verwendet wird
  • dass sich seit 1980 die weltweite Goldförderung nahezu verdreifacht hat

Was tun?

  • Lassen alten Goldschmuck, an dem Sie nicht hängen, umarbeiten!
  • Wenn es doch etwas ganz Neues sein soll, schauen Sie einmal auf die Internet-Seiten von Faire Edelsteine. Dort finden Sie neben Edelsteinen auch Goldschmuck aus fairer und umweltfreundlicher Produktion. Eine echte Seltenheit!

 

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