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Zum Tod von Bob Hunter

Bob Hunter, Greenpeacer der ersten Stunde, ist im Alter von 64 Jahren im kanadischen Toronto gestorben. Der engagierte Journalist und Umweltschützer hat Greenpeace in den Siebzigerjahren mitgegründet und mitgeprägt. Ein Kommentar von Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland:

Greenpeace trauert um Bob Hunter. Er war ein Mann der ersten Stunde. 1971 gehörte er zu der kleinen, mutigen Truppe, die in Vancouver in ein kleines Fischerboot kletterte, nach Alaska losfuhr, um gegen die Atombombentests der USA zu demonstrieren, und damit die Welt veränderte.

Bob Hunter kämpfte mit Greenpeace für den Schutz der Wale, für die Rettung der Robben und gegen die Atombombentests. 1973 wurde er der erste Vorsitzende von Greenpeace und wandelte den Verein in eine internationale Organisation um. Heute gibt es Greenpeace in 40 Ländern.

Vieles von dem, wofür Greenpeace bekannt ist - unseren Ideenreichtum bei Aktionen, dahin zu fahren, wo Umweltverbrechen geschehen und davon Zeugnis abzulegen - geht auf ihn zurück. Er prägte den Begriff der Regenbogenkrieger.

Wir verdanken Bob Hunter einen Geist des Kämpfens, ein Gefühl für die Ungerechtigkeiten auf der Welt, das wir über seinen Tod hinaus in Ehren halten wollen. Er war ein wahrer Regenbogenkrieger.

Einen ausführlichen Artikel über Bob Hunter finden Sie auf der Internetseite von Greenpeace International.

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