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Protest gegen illegales Hotel im Naturschutzgebiet

Seit Mittwoch morgen protestieren 30 Greenpeace-Aktivisten im Süden Spaniens gegen den illegalen Bau eines Hotels im Naturschutzgebiet Cabo de Gata bei Almería. Große Transparente mit den Aufschriften Illegales Hotel und Abriss hängen an der Fassade des 22 Stockwerke hohen Gebäudes.

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Der Rohbau des 400-Zimmer-Hotels am Strand von Algarrobico wurde von den zuständigen Behörden bislang ignoriert. Dabei ist es nicht zu übersehen: Es handelt sich um das wahrscheinlich höchste Gebäude Andalusiens. Greenpeace fordert von der Regierung der Provinz, das Hotel wieder abzureißen. Im Naturschutzgebiet sind außerdem sieben weitere Hotels sowie ein Golfplatz geplant.

Dieses Hotel ist das Symbol für die Zerstörung unserer Küsten, sagt María José Caballero, Meeresexpertin bei Greenpeace Spanien. Keine der zuständigen Behörden auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene hat auch nur auf unsere Informationen über den illegalen Bau reagiert. Wir nehmen das schweigende Einverständnis der Verantwortlichen mit der Baufirma Azata aber nicht einfach hin. Wir werden hier nicht eher weg gehen, bis das Gesetz und der Respekt vor der Natur gesiegt haben.

Seit Jahren betreibt Greenpeace Spanien eine Kampagne gegen die Verschandelung auch der letzten Küstenstreifen der iberischen Halbinsel. Die Umweltgesetze scheinen das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, wenn Spekulanten wie Azata auftauchen. Diese Tendenz muss gestoppt werden bevor auch der letzte Meter Küste zugebaut ist, so Caballero.

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